Catering App icon

Catering App

Bewertung
3,9
Downloads
10.000+
Alter
USK ab 0 Jahren
Werbung

Zusätzliche Informationen

App-Name
Catering App
Paketname
de.evonik.cateringservices
Entwickler
Evonik Catering Services GmbH
Bewertung
3,9
Version
2025.1.6
Werbung

Appcrazy Analyse von Appcrazy

Wer in einem Evonik-Standort in Deutschland arbeitet, kennt wahrscheinlich die kleine Alltagssituation: Die Mittagspause ist kurz, der Weg zur Kantine soll sich lohnen, und trotzdem möchte man vorher wissen, was heute angeboten wird. Genau hier setzt Catering App an. Ich habe sie als mobile Begleitung für die Betriebsgastronomie betrachtet und dabei weniger auf einen spektakulären ersten Eindruck geachtet als auf die wichtigere Frage: Bleibt sie nach den ersten Tagen wirklich nützlich?

Mein Eindruck fällt insgesamt ordentlich, aber klar situationsabhängig aus. Für Mitarbeitende, die regelmäßig das gastronomische Angebot von Evonik Catering Services in Deutschland nutzen, kann die kostenlose App einen festen Platz im Tagesablauf bekommen. Für alle anderen ist ihr Nutzen naturgemäß begrenzt. Sie ist keine allgemeine Restaurant-App und auch kein vielseitiger Essensplaner, sondern ein eng auf den Arbeitsalltag zugeschnittenes Werkzeug.

Der erste Eindruck: schnell verstanden, aber stark vom eigenen Standort abhängig

Schon in der ersten Woche zeigt sich die Stärke eines solchen Spezialangebots: Man muss sich nicht durch eine große Plattform mit Restaurants, Lieferdiensten und Werbeangeboten arbeiten. Die Anwendung gehört zur Kategorie Essen und Trinken, bleibt aber ganz auf die Betriebsgastronomie ausgerichtet. Das macht sie übersichtlich, sofern der eigene Evonik-Standort in ihrem vorgesehenen Umfeld liegt.

Ich finde diesen begrenzten Fokus grundsätzlich angenehm. Wer in der Mittagspause nur nach dem aktuellen Angebot der Kantine schauen möchte, braucht keine Community, keine Restaurantbewertungen und keine umfangreiche Suche. Eine App, die eine konkrete tägliche Frage beantwortet, kann wertvoller sein als eine größere Lösung mit vielen Funktionen, die man nie verwendet.

Der Entwickler hinter der Anwendung ist Evonik Catering Services GmbH. Das ist für mich ein wichtiger Punkt bei der Einordnung: Die App wirkt nicht wie ein unabhängiger Dienst, der möglichst viele Gastronomiebetriebe zusammenbringen will, sondern wie ein digitaler Zugang zu einem bestimmten Verpflegungsangebot. Entsprechend sollte man sie vor allem dann installieren, wenn die eigene Arbeitssituation tatsächlich mit diesem Catering-Angebot verbunden ist.

Die Einrichtung auf einem kompatiblen Gerät ist keine große Hürde. Als Mindestvoraussetzung wird Android 8.0 genannt, womit auch ältere, noch alltäglich genutzte Android-Smartphones grundsätzlich berücksichtigt werden. Die aktuelle Version trägt die Bezeichnung 2025.1.6. Für mich vermittelt das den Eindruck, dass die Anwendung weiter gepflegt wird, auch wenn eine neue Versionsnummer allein natürlich noch nichts über die Qualität jeder einzelnen Änderung sagt.

Werbung

Im Alltag zählt vor allem, wie schnell ich zu den relevanten Informationen komme. Eine Kantinen-App verliert ihren Sinn, wenn ich sie erst lange öffnen, suchen und sortieren muss, bevor ich entscheiden kann, ob ich heute dort essen möchte. Gerade morgens oder kurz vor der Pause ist eine klare, direkte Darstellung wichtiger als ein überladenes Design.

Ein realistischer Arbeitstag mit der Anwendung

Stell dir einen typischen Bürotag vor: Gegen halb zwölf steht ein Termin an, danach bleiben vielleicht nur wenige Minuten für das Mittagessen. Ich öffne die App, prüfe das Angebot und kann leichter entscheiden, ob ich zur Kantine gehe oder mir etwas anderes mitbringe. Dieser kleine Schritt klingt unscheinbar, spart aber unnötiges Hin- und Herlaufen und macht die Pause planbarer.

Werfen Sie einen Blick auf unseren Blog

Besonders praktisch ist das für Menschen, die nicht jeden Tag am selben Standort arbeiten oder deren Arbeitszeit häufig wechselt. Statt erst vor Ort herauszufinden, was angeboten wird, kann die Information Teil der Tagesplanung werden. Der Nutzen entsteht also nicht durch lange Sitzungen in der App, sondern durch wenige, wiederkehrende Blicke.

Ein weiterer nicht ganz offensichtlicher Vorteil liegt in der Entscheidung vor der Pause. Wer bestimmte Essgewohnheiten hat, kann früher überlegen, ob das Angebot passt oder ob eine Alternative sinnvoller ist. Ich würde die App deshalb nicht nur direkt vor dem Gang zur Kantine öffnen, sondern auch morgens, wenn der Tag ohnehin geplant wird.

Warum die ersten Tage überzeugender wirken als die Wochen danach

In der ersten Woche ist der Neuigkeitswert spürbar. Man entdeckt, wie die Anwendung in den eigenen Tagesablauf passt, und prüft vermutlich häufiger nach, was es gibt. Dieser Effekt ist bei einer zweckgebundenen App normal. Entscheidend ist, ob daraus eine Gewohnheit entsteht oder ob die Anwendung nach kurzer Zeit wieder vom Startbildschirm verschwindet.

Meine Einschätzung: Die App hat die besten Chancen, dauerhaft nützlich zu bleiben, wenn die Kantine regelmäßig besucht wird und die angebotenen Informationen tatsächlich in die persönliche Essensentscheidung einfließen. Wer nur gelegentlich vor Ort ist, wird dagegen schnell feststellen, dass der Mehrwert nicht jeden Tag entsteht.

Das ist keine Schwäche im klassischen Sinn, sondern eine Folge des engen Einsatzzwecks. Eine Wetter-App kann täglich relevant sein, eine Betriebsgastronomie-App nur dann, wenn Arbeitsort, Arbeitsrhythmus und Essensgewohnheiten zusammenpassen. Genau deshalb sollte man vor der Installation überlegen, ob man die Kantine regelmäßig nutzt oder nur sporadisch.

Monatlicher Nutzen: Wann die App zur Gewohnheit wird

Nach dem ersten Monat entscheidet sich, ob aus einer netten Ergänzung ein dauerhaft verwendetes Werkzeug wird. Für mich liegt der langfristige Wert nicht darin, die App lange zu bedienen, sondern darin, eine wiederkehrende Entscheidung abzukürzen. Wenn ich regelmäßig wissen möchte, was mich in der Betriebsgastronomie erwartet, erledigt sie eine konkrete Aufgabe ohne Umweg.

Der Unterschied zu üblichen Alternativen ist dabei deutlich. Eine allgemeine Suchmaschine kann zwar nach einem Restaurant suchen, kennt aber nicht automatisch den persönlichen Arbeitsstandort und ist für die interne Gastronomie nicht als täglicher Begleiter gedacht. Lieferdienst-Apps wiederum konzentrieren sich auf Bestellung und Lieferung. Sie helfen nicht unbedingt bei der Entscheidung, ob das eigene Betriebsrestaurant heute die passende Option ist.

Auch ein gedruckter Speiseplan erfüllt einen ähnlichen Zweck, ist aber weniger flexibel, wenn man unterwegs oder an einem anderen Arbeitsplatz sitzt. Die App ist dann im Vorteil, wenn ich die Information dort abrufen möchte, wo meine Entscheidung entsteht: am Schreibtisch, im Zug zum Standort oder kurz vor der Pause.

Gleichzeitig sollte man sie nicht mit einer umfassenden Ernährungs-App verwechseln. Wer Kalorien protokollieren, persönliche Mahlzeiten planen oder verschiedene Restaurants vergleichen möchte, braucht wahrscheinlich eine andere Lösung. Catering App ist gerade dann am stärksten, wenn die Frage klein und konkret bleibt: Was bietet die Betriebsgastronomie, die für meinen Arbeitsalltag relevant ist?

Ein sinnvoller monatlicher Ablauf

Ich würde die App nicht ständig geöffnet lassen und auch nicht mehrfach am Tag kontrollieren. Ein besserer Ablauf ist, sie einmal zu einem festen Zeitpunkt zu prüfen, etwa bei der Tagesplanung oder vor der Mittagspause. So bleibt sie ein Werkzeug und wird nicht zu einer weiteren Quelle für Unterbrechungen.

Wer mit Kolleginnen und Kollegen gemeinsam essen geht, kann die Information außerdem als Ausgangspunkt für eine schnelle Absprache nutzen. Dabei geht es nicht darum, die Anwendung als soziales Netzwerk zu verwenden, sondern darum, eine Entscheidung im Team zu vereinfachen. Wenn mehrere Personen wissen, was angeboten wird, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass die Gruppe erst vor Ort lange über Alternativen diskutiert.

Ein zweiter praktischer Ansatz ist die Wochenplanung. Wenn ich an bestimmten Tagen selbst Essen mitbringe, kann ich die App gezielt an den übrigen Arbeitstagen verwenden. Dadurch muss ich nicht täglich neu entscheiden, ob ein Blick sinnvoll ist. Der Nutzen steigt, wenn die Anwendung in einen persönlichen Rhythmus eingebaut wird, statt spontan und unregelmäßig aufzutauchen.

Für Beschäftigte mit wechselnden Arbeitszeiten kann genau dieser Rhythmus anders aussehen. Dann ist die App weniger ein tägliches Ritual als ein situativer Check vor einem Arbeitseinsatz. Das ist trotzdem sinnvoll, solange die Information zuverlässig in die Planung einbezogen wird. Wer sie nur installiert, aber nie mit einer konkreten Entscheidung verbindet, wird ihren Wert kaum bemerken.

Was die Bewertung über die Alltagstauglichkeit andeutet

Im Store liegt der Durchschnitt bei 3,9 aus 25 Bewertungen. Das ist für mich ein gemischtes, aber keineswegs alarmierendes Signal. Die App scheint für einen Teil der Nutzer ihren Zweck zu erfüllen, während andere vermutlich an Erwartungen, Bedienung oder der begrenzten Zielgruppe anecken. Bei einer kleinen Bewertungsbasis würde ich daraus keine endgültige Qualitätsaussage ableiten.

Wichtiger als die Zahl ist für mich, ob die Anwendung im eigenen Umfeld zuverlässig genug wirkt. Bei einer App für Betriebsgastronomie kann schon eine kleine Reibung stärker auffallen als bei einer Unterhaltung-App: Wenn ich nur wenige Minuten Pause habe, stört mich ein unnötiger zusätzlicher Schritt sofort. Umgekehrt verzeihe ich eine schlichte Oberfläche eher, wenn ich die benötigte Information schnell finde.

Die Anwendung wurde am 03.10.2019 veröffentlicht und hat inzwischen über 10.000 Installationen. Das zeigt, dass sie nicht nur als kurzlebiges Experiment existiert. Ihre Reichweite bleibt dennoch klar spezialisiert. Für mich ist das ein weiterer Hinweis, sie nicht nach den Maßstäben einer großen Verbraucherplattform zu beurteilen, sondern danach, ob sie den engen Arbeitszweck zuverlässig unterstützt.

Pflegeaufwand: klein bei der Bedienung, aber abhängig von der Aktualität

Der persönliche Pflegeaufwand dürfte vor allem darin bestehen, die App aktuell zu halten und sie gelegentlich zu öffnen. Ich muss hier keine umfangreiche Datenbank selbst verwalten und auch keine langen Profile pflegen. Das ist angenehm, weil eine solche Anwendung sonst schnell mehr Arbeit verursachen würde, als sie im Mittagspausen-Alltag spart.

Für die dauerhafte Nutzung ist aber nicht nur die technische Aktualisierung entscheidend. Bei einer Catering-App hängt der praktische Wert auch davon ab, ob die angezeigten Informationen zum richtigen Zeitpunkt verfügbar und für den eigenen Standort relevant sind. Genau hier entsteht der wichtigste Trade-off: Die Anwendung kann nur so hilfreich sein, wie die gastronomischen Inhalte für den jeweiligen Arbeitsalltag bereitstehen.

Ich würde deshalb eine einfache Gewohnheit empfehlen: Vor dem Verlassen des Arbeitsplatzes kurz prüfen, ob die Anzeige zum eigenen Standort und zum aktuellen Tag passt. Das klingt banal, verhindert aber eine falsche Erwartung. Wer mehrere Standorte kennt oder zwischen ihnen wechselt, sollte besonders aufmerksam sein, bevor er seine Mittagspause danach plant.

Ein weiterer Tipp betrifft Benachrichtigungen und Ablenkung. Falls das eigene Gerät Hinweise der App anzeigt, würde ich nur solche Meldungen aktiv lassen, die wirklich zur persönlichen Nutzung passen. Eine Anwendung für die Mittagspause sollte den Arbeitstag nicht mit unnötigen Unterbrechungen belasten. Die beste langfristige Einstellung ist aus meiner Sicht diejenige, bei der ich die App bewusst öffne, statt ständig auf sie reagieren zu müssen.

Wo die Wartung im Alltag anstrengend werden kann

Die größte mögliche Belastung ist nicht die Installation, sondern die Erwartungshaltung. Wenn ich von einer modernen Restaurantplattform gewohnt bin, dass sie Empfehlungen, Suche, Bestellung und Bezahlung miteinander verbindet, kann die Catering App zunächst schlicht wirken. Diese Schlichtheit ist für den vorgesehenen Zweck hilfreich, wirkt aber für anspruchsvollere Nutzer schnell begrenzt.

Auch die Bindung an Evonik Catering Services ist ein zweischneidiger Punkt. Sie macht die Anwendung spezifischer und wahrscheinlich passender für die betreffende Betriebsgastronomie, schränkt aber gleichzeitig die Übertragbarkeit ein. Wer den Arbeitgeber, den Standort oder die tägliche Umgebung wechselt, könnte feststellen, dass die App nicht mehr denselben Platz im Alltag hat.

Das ist ein wichtiger Grund, warum ich sie nicht pauschal jedem empfehlen würde. Für Mitarbeitende ohne Bezug zur Evonik-Betriebsgastronomie gibt es keinen überzeugenden Anlass, eine so spezialisierte Anwendung dauerhaft auf dem Smartphone zu behalten. In diesem Fall sind allgemeine Restaurant-Apps oder die eigene Kantineninformation die naheliegendere Wahl.

Ermüdung nach dem Neuigkeitswert: Welche Reibung bleibt?

Jede App, die nur eine einzelne tägliche Frage beantwortet, muss mit Wiederholung umgehen. Nach einigen Wochen kann der Ablauf langweilig werden, besonders wenn das Angebot häufig gleich wirkt oder ich ohnehin schon weiß, wo ich essen werde. Dann öffne ich die Anwendung nicht mehr aus Neugier, sondern nur noch bei konkretem Bedarf.

Für mich ist das kein Problem, solange die App diese reduzierte Rolle akzeptiert. Sie muss nicht jeden Tag unterhalten. Eine gute Betriebsgastronomie-App darf unspektakulär sein, wenn sie eine kleine Unsicherheit zuverlässig beseitigt. Problematisch wird es erst, wenn die Bedienung mehr Aufmerksamkeit verlangt als die Entscheidung selbst.

Ein konkreter Ermüdungspunkt kann entstehen, wenn ich regelmäßig zwischen verschiedenen Arbeitsorten pendle. Dann muss ich gedanklich stärker darauf achten, ob die angezeigte Information zum aktuellen Standort passt. Für Personen mit einem festen Arbeitsplatz ist dieser Aufwand geringer. Wer dagegen häufig unterwegs ist, sollte vor der dauerhaften Nutzung prüfen, ob die App den eigenen Wechsel zwischen Standorten sinnvoll unterstützt.

Ein weiterer Punkt ist die fehlende Breite im Vergleich zu Alternativen. Wenn ich neben dem Speiseangebot auch Öffnungszeiten, Lieferoptionen, Reservierungen, Bewertungen oder individuelle Ernährungsfilter erwarte, werde ich wahrscheinlich enttäuscht sein. Dann ist eine allgemeine Plattform die bessere Ergänzung. Catering App lohnt sich nicht, weil sie alles kann, sondern weil sie eine bestimmte interne Gastronomiesituation direkt adressiert.

Ich sehe außerdem einen Unterschied zwischen Informationswert und Entscheidungswert. Die App kann mir helfen, ein Angebot zu sehen; sie nimmt mir aber nicht jede Entscheidung ab. Geschmack, Preis, Zeit, Entfernung und persönliche Ernährung bleiben weiterhin meine Aufgabe. Wer eine vollständig personalisierte Empfehlung erwartet, sollte seine Erwartungen entsprechend niedriger ansetzen.

Für wen sie dauerhaft passt und wer besser darauf verzichtet

Ich würde die Anwendung vor allem Beschäftigten empfehlen, die regelmäßig in einer von Evonik Catering Services betreuten Betriebsgastronomie essen oder deren Arbeit eng mit diesem Angebot verbunden ist. Auch wer seine Mittagspausen gern im Voraus plant und ungern erst vor Ort überrascht wird, kann langfristig profitieren.

Weniger geeignet ist sie für Menschen, die nur selten an einem entsprechenden Standort sind, überwiegend von zu Hause arbeiten oder ihre Mahlzeiten grundsätzlich selbst mitbringen. Auch Nutzer, die eine universelle Restaurant-App mit Bestellfunktion und breitem Vergleich erwarten, sollten lieber zu einer anderen Kategorie von Anwendung greifen.

Für Familien, Touristen oder Personen, die einfach neue Restaurants in ihrer Umgebung entdecken möchten, ist sie ebenfalls nicht die richtige Wahl. Ihre Stärke liegt nicht in der allgemeinen Gastronomie, sondern in der Verbindung zwischen Arbeitsort und betrieblichem Essensangebot. Diese Spezialisierung sollte man als Entscheidungskriterium ernst nehmen.

Beim Alter gibt es keine besondere Hürde: Die Anwendung ist mit der Einstufung USK ab 0 Jahren versehen. Das sagt wenig über den praktischen Nutzen für Erwachsene aus, bestätigt aber, dass keine problematischen Inhalte im Mittelpunkt stehen. Der Preis ist kostenlos, wodurch die Entscheidung zur Probe leichtfällt. Trotzdem würde ich sie nicht nur deshalb installieren, wenn der eigene Alltag keinen Bezug zur Zielgruppe hat.

Mein langfristiges Urteil zur Catering App

Nach der anfänglichen Neugier bleibt bei mir ein nüchtern positives Bild. Die App verdient dauerhaft Platz auf dem Smartphone, wenn sie eine wiederkehrende Kantinenentscheidung im eigenen Evonik-Arbeitsalltag abkürzt. Ihr Wert entsteht nicht durch eine große Funktionssammlung, sondern durch die Nähe zu einer konkreten Situation: kurz wissen, was angeboten wird, und danach schneller entscheiden.

Ich mag, dass sie nicht versucht, aus einer Betriebsgastronomie-Anwendung eine allgemeine Essensplattform zu machen. Diese Konzentration kann im Alltag angenehmer sein als eine überladene Alternative. Gleichzeitig verlangt sie von mir, die Grenzen zu akzeptieren. Wer mehrere Standorte nutzt, sehr umfangreiche Restaurantfunktionen erwartet oder die Kantine kaum besucht, wird wahrscheinlich keinen dauerhaften Nutzen spüren.

Die Bewertung von 3,9 und die Zahl von über 10.000 Installationen passen zu diesem gemischten, spezialisierten Eindruck: Es gibt einen nachvollziehbaren Bedarf, aber keine Grundlage, die App als universelle Empfehlung für alle zu betrachten. Ich würde sie deshalb nicht nach dem Maßstab großer Lieferdienste beurteilen, sondern nach drei einfachen Fragen: Passt mein Arbeitsort zum Angebot? Schaue ich regelmäßig nach dem Tagesangebot? Spart mir dieser Blick tatsächlich Zeit?

Wenn du diese Fragen mit Ja beantwortest, ist der Download wegen des kostenlosen Zugangs einen Versuch wert. Gib der Anwendung danach nicht nur ein paar neugierige Tage, sondern baue sie in einen festen Pausenablauf ein. Erst dann zeigt sich, ob sie mehr ist als ein kurzfristiger Blickfang. In meinem Urteil bleibt sie eine zweckmäßige, eher unspektakuläre, aber für die richtige Zielgruppe durchaus nützliche Begleiterin.

Wer dagegen eine umfassende Lösung für Restaurants, Lieferungen, Ernährungsplanung oder Standortsuche sucht, sollte sich anders orientieren. Für diesen Bedarf ist eine allgemeine Alternative besser geeignet. Für die tägliche Orientierung innerhalb der Evonik-Betriebsgastronomie ist Catering App jedoch genau deshalb interessant, weil sie ihren kleinen Aufgabenbereich nicht unnötig vergrößert.

Vorteile

  • Schnelle Suche nach Catering-Anbietern in der gewünschten Region
  • Menüs und Angebote lassen sich bequem mobil vergleichen
  • Direkte Anfrage erleichtert die Planung von Veranstaltungen
  • Bewertungen anderer Kunden helfen bei der Auswahl
  • Praktische Filter nach Anlass
  • Budget und Personenzahl

Nachteile

  • Nicht alle Anbieter sind in jeder Region verfügbar
  • Antwortzeiten der Caterer können unterschiedlich lang ausfallen
  • Preise sind teilweise erst nach einer Anfrage vollständig sichtbar
  • Bewertungen können je nach Anzahl der Nutzer wenig aussagekräftig sein
  • Für kleine Bestellungen lohnt sich die App nicht immer

Häufig gestellte Fragen

Was ist die Catering App und für wen eignet sie sich?

Die Catering App richtet sich an Nutzer, die Catering-Angebote bequem über das Smartphone entdecken, vergleichen und anfragen möchten. Sie kann sowohl für private Feiern wie Geburtstage und Hochzeiten als auch für geschäftliche Veranstaltungen genutzt werden. Je nach Anbieter lassen sich Menüs, Buffets, Getränke, Personal und zusätzliche Services übersichtlich zusammenstellen.

Kann ich über die Catering App direkt Essen und Dienstleistungen buchen?

Ob eine direkte Buchung möglich ist, hängt vom jeweiligen Catering-Anbieter und dessen Angebot ab. In vielen Fällen können Sie zunächst ein Menü auswählen, die Gästezahl und den Veranstaltungstermin angeben und anschließend eine Anfrage senden. Manche Anbieter bestätigen die Bestellung sofort, während andere zuerst Verfügbarkeit, Lieferbedingungen und individuelle Wünsche prüfen.

Welche Informationen sollte ich vor einer Catering-Anfrage bereithalten?

Für eine möglichst genaue Anfrage sollten Sie den Veranstaltungstermin, den Veranstaltungsort, die ungefähre Gästezahl und die gewünschte Lieferzeit bereithalten. Zusätzlich sind Angaben zum Budget, zur Art der Veranstaltung, zu bevorzugten Speisen sowie zu vegetarischen, veganen oder allergenbezogenen Anforderungen hilfreich. Je vollständiger Ihre Angaben sind, desto passender fällt das Angebot aus.

Berücksichtigt die Catering App Allergien, spezielle Ernährungsformen und individuelle Wünsche?

Viele Catering-Angebote ermöglichen Anpassungen für vegetarische, vegane, halal- oder glutenfreie Ernährung sowie die Berücksichtigung bestimmter Allergien. Dennoch sollten Sie die Angaben nicht nur im Kommentarfeld hinterlassen, sondern wichtige Unverträglichkeiten direkt mit dem Anbieter bestätigen. Die App vermittelt häufig lediglich die Anfrage, während die endgültige Verantwortung für Zutaten und Zubereitung beim Catering-Unternehmen liegt.

Welche Kosten können zusätzlich zum angegebenen Menüpreis entstehen?

Neben dem eigentlichen Menüpreis können weitere Kosten für Lieferung, Aufbau, Abholung, Servicepersonal, Geschirr, Besteck, Getränke oder eine kurzfristige Bestellung anfallen. Auch Mindestbestellwerte und Gebühren für bestimmte Liefergebiete sind möglich. Prüfen Sie deshalb vor der Bestätigung den vollständigen Endpreis sowie Stornierungsbedingungen, Zahlungsarten und mögliche Zusatzkosten des ausgewählten Anbieters.

Werbung

Screenshots

Catering App

Diese Website stellt unabhängige Informationsinhalte über mobile Apps bereit, die von Drittanbietern erstellt wurden. Wir sind nicht für die Entwicklung oder den Vertrieb von Apps verantwortlich. Alle App-Namen, Logos und Marken gehören ihren jeweiligen Eigentümern. Kontaktdaten der Entwickler und Datenschutzrichtlinien werden nur zu Referenzzwecken angezeigt. Bitte kontaktieren Sie den Entwickler unter [email protected], https://catering-services.evonik.de oder https://evonik.cateringportal.io/legal/21844.