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Camping Navi by POIbase

Bewertung
4,2
Downloads
10.000+
Alter
USK ab 0 Jahren
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Zusätzliche Informationen

App-Name
Camping Navi by POIbase
Paketname
campingplus.poibase.de
Entwickler
pocketnavigation.de GmbH
Bewertung
4,2
Version
V9.4.5
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Appcrazy Analyse von Appcrazy

Wer mit Wohnmobil oder Camper unterwegs ist, merkt schnell, dass eine gewöhnliche Auto-Navigation nicht immer die beste Wahl ist. Enge Ortsdurchfahrten, niedrige Brücken, Gewichtsbeschränkungen und Stellplätze verlangen eine andere Planung als der tägliche Weg zur Arbeit. Genau hier setzt Camping Navi by POIbase an. Ich habe die App als Reise- und Lokalanwendung betrachtet und finde sie vor allem dann interessant, wenn die Route nicht nur schnell, sondern für das eigene Fahrzeug tatsächlich geeignet sein soll.

Die Anwendung stammt von pocketnavigation.de GmbH und ist kostenlos erhältlich. Sie verbindet die klassische Navigation mit Camping-relevanten Zielen, Offline-Nutzung, Verkehrsinformationen und der Unterstützung für Android Auto. Das klingt auf den ersten Blick nach einer sehr vollständigen Lösung, in der Praxis hängt der Nutzen aber stark davon ab, wie sorgfältig ich mein Fahrzeug einrichte und wie regelmäßig ich die Karten- und Verkehrsdaten vorbereite.

Mein Eindruck vom aktuellen Stand

In der aktuellen Version V9.4.5 wirkt Camping Navi wie ein Werkzeug für Menschen, die ihre Reise nicht erst auf dem Stellplatz beginnen lassen wollen. Die App soll bereits bei der Anfahrt helfen: Welche Strecke passt zu einem größeren Fahrzeug, welche Ziele liegen in der Nähe und wie lässt sich eine Tour auch ohne dauerhaftes mobiles Netz fortsetzen? Für eine spontane Fahrt durch die Stadt wäre mir eine gewöhnliche Karten-App oft schneller und unkomplizierter. Für eine längere Wohnmobilreise ist die Spezialisierung jedoch ein echter Vorteil.

Besonders sinnvoll finde ich die Kombination aus Navigation und Camping-Zielen. Ich muss nicht ständig zwischen einer Karten-App, einer Stellplatzsammlung und einer separaten Verkehrsübersicht wechseln. Das reduziert zwar nicht automatisch jede Planungsarbeit, schafft aber einen zusammenhängenderen Ablauf. Ich kann zunächst das Reiseziel festlegen, anschließend passende Zwischenstopps suchen und danach prüfen, ob die Route zu den Abmessungen meines Fahrzeugs passt.

Die App gehört zur Kategorie Reisen & Lokales und richtet sich klar an eine bestimmte Zielgruppe. Wer mit einem kleinen Pkw zum Campingplatz fährt, braucht viele der speziellen Möglichkeiten vermutlich nicht. Für Besitzer eines Kastenwagens, Wohnmobils, Gespanns oder größeren Campingfahrzeugs kann die Ausrichtung dagegen deutlich wichtiger sein als eine besonders elegante Standard-Navigation.

Im Google-Play-Angebot kommt die Anwendung auf einen Durchschnitt von 4,2 bei mehr als 350 Bewertungen. Das ist für mich ein brauchbarer Hinweis auf eine solide Akzeptanz, aber kein Grund, die App blind als perfekte Lösung einzustufen. Navigations-Apps werden sehr unterschiedlich bewertet, weil Erwartungen, Fahrzeugdaten, Kartenabdeckung und Netzsituation im Alltag stark voneinander abweichen.

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Für welche Reise passt die App besonders gut?

Ein realistisches Beispiel: Ich plane am Freitagabend eine Fahrt zu einem Campingplatz, möchte unterwegs noch einkaufen und am nächsten Morgen weiter zu einem Ausflugsziel fahren. Mit einer normalen Auto-App würde ich wahrscheinlich mehrere Ziele zusammensuchen und zusätzlich kontrollieren, ob die Zufahrt für mein Fahrzeug geeignet ist. Camping Navi ist für genau diesen Ablauf interessanter, weil Camping-Ziele, Routenführung und Verkehrsinformationen in einer Reiseplanung zusammenkommen.

Auch bei einer Reise durch Regionen mit schwacher Netzabdeckung kann die Offline-Funktion entscheidend sein. Wichtig ist dabei die Vorbereitung zu Hause. Ich würde Karten, benötigte Regionen und die geplante Route nicht erst auf dem Rastplatz laden, sondern vor der Abfahrt über eine stabile Verbindung einrichten. Offline-Navigation ist nur dann beruhigend, wenn die relevanten Daten tatsächlich auf dem Gerät liegen.

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Android Auto erweitert den praktischen Nutzen während der Fahrt. Das Smartphone kann dadurch stärker aus dem Blickfeld verschwinden, während die Navigation über das Fahrzeugdisplay genutzt wird. Für mich ist das mehr als ein Komfortdetail: Gerade bei langen Etappen möchte ich nicht ständig auf ein kleines Handy schauen oder es umständlich befestigen. Trotzdem sollte ich die Route vor dem Losfahren kontrollieren, weil ein großes Fahrzeug nicht jede vorgeschlagene Abkürzung sinnvoll befahren kann.

Fahrzeugdaten sind keine Nebensache

Der wichtigste Arbeitsschritt liegt meiner Einschätzung nach nicht beim Starten der Navigation, sondern bei der Einrichtung. Eine Camper-Navigation kann nur so hilfreich sein, wie die Angaben zum Fahrzeug sind. Höhe, Breite, Länge und Gewicht beeinflussen, welche Straßen überhaupt infrage kommen. Wer dort ungenau arbeitet, darf sich nicht darauf verlassen, dass die App jede problematische Stelle automatisch verhindert.

Ich würde die Maße nicht aus dem Prospekt übernehmen, ohne sie zu hinterfragen. Dachaufbauten, Fahrradträger, Markise oder eine zusätzliche Box können die tatsächliche Höhe und Länge verändern. Gerade bei einer engen Zufahrt zum Campingplatz ist der Unterschied zwischen dem Grundfahrzeug und dem reisefertigen Fahrzeug relevant. Dieser Punkt ist ein konkreter Vorteil gegenüber einer gewöhnlichen Navigation, aber zugleich eine Verantwortung für den Nutzer.

Ein weiterer sinnvoller Ablauf ist, die vorgeschlagene Strecke vor dem Start kurz auf auffällige Abschnitte zu prüfen. Wenn die Route durch kleine Ortskerne, steile Passagen oder ungewöhnlich schmale Straßen führt, würde ich nicht einfach auf die automatische Berechnung vertrauen. Die App kann die Planung unterstützen, ersetzt aber nicht das eigene Urteil und auch nicht die Beschilderung vor Ort.

Was sich mit der aktuellen Version verändert

Die derzeitige Ausgabe trägt die Versionsnummer V9.4.5. Zusammen mit dem ursprünglichen Erscheinungsdatum vom 31.03.2017 zeigt das vor allem eines: Das Produkt ist kein kurzfristiges Experiment, sondern begleitet die Entwicklung der mobilen Camping-Navigation schon seit mehreren Jahren. Aus meiner Sicht ist diese lange Produktgeschichte nützlich, weil sie eher für ein gewachsenes Angebot als für eine reine Einzelidee spricht.

Gleichzeitig sollte ich aus der Versionsnummer keine konkreten Neuerungen ableiten, die nicht sichtbar oder dokumentiert sind. Für eine faire Einschätzung trenne ich deshalb zwischen dem heutigen Funktionsumfang und Erwartungen an zukünftige Updates. Android Auto, Offline-Nutzung, Verkehrsinformationen und Camping-Navigation gehören zum aktuellen Gesamtbild. Welche einzelnen Verbesserungen in einem Update intern umgesetzt wurden, ist für mich weniger wichtig als die Frage, ob die App im Alltag zuverlässig und verständlich funktioniert.

Die Entwicklung lässt sich dennoch an der Ausrichtung erkennen. Eine reine Stellplatzsuche hätte einen deutlich kleineren Aufgabenbereich. Hier wird versucht, die Bedürfnisse von Campern mit einer vollständigen Navigation zu verbinden. Das ist ein nachvollziehbarer Schritt, weil Reisende nicht nur nach einem Ziel suchen, sondern die gesamte Strecke mit den Besonderheiten ihres Fahrzeugs planen müssen.

Für bestehende Nutzer bedeutet eine aktuelle Version wie V9.4.5 vor allem, dass sie ihre vorhandene Installation weiter als zentrale Reise-App verwenden können. Ich würde nach einem Update trotzdem prüfen, ob gespeicherte Einstellungen, Offline-Karten und Fahrzeugprofile noch korrekt vorhanden sind. Das ist kein spezielles Problem dieser App, sondern eine gute Gewohnheit bei jeder Navigationssoftware, auf die ich mich während einer Reise verlassen möchte.

Die Kostenfrage im Alltag

Der Download ist kostenlos, was den Einstieg angenehm macht. Innerhalb der App sind Käufe über Google Play im Bereich von 2,00 € bis 29,99 € möglich. Für mich ist deshalb entscheidend, vor der Abfahrt zu verstehen, welche Funktionen dauerhaft ohne Zusatzkosten nutzbar sind und welche Inhalte einen Kauf voraussetzen. Wer nur gelegentlich einen Campingplatz anfährt, sollte den Aufwand und den Mehrwert eines Zusatzkaufs anders bewerten als jemand, der mehrere lange Touren pro Jahr plant.

Ich würde nicht erst unterwegs ausprobieren, welche Inhalte freigeschaltet werden müssen. Besser ist es, die gewünschte Region, die Verkehrsfunktion und die Camping-Ziele vor einer Reise in Ruhe zu testen. So lässt sich feststellen, ob der konkrete Anwendungsfall durch die kostenlose Basis bereits abgedeckt wird oder ob ein zusätzlicher Kauf sinnvoll ist. Diese Vorabprüfung verhindert unangenehme Überraschungen an einem Ort, an dem die Internetverbindung möglicherweise schwach ist.

Die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren passt zur Art der Anwendung. Es handelt sich nicht um ein Spiel mit problematischen Inhalten, sondern um ein Reisewerkzeug. Für die Entscheidung der Eltern ist die Altersfreigabe allerdings weniger wichtig als die Frage, ob die App während der Fahrt vom Fahrer bedient wird. Auch eine unbedenkliche Navigation sollte vor dem Losfahren eingerichtet und während der Fahrt möglichst über Android Auto oder von einer mitfahrenden Person bedient werden.

Was bestehende Nutzer praktisch beachten sollten

Wer die App bereits nutzt, sollte seine Fahrzeugdaten nicht als einmalige Eingabe betrachten. Nach einem Fahrzeugwechsel, einem neuen Fahrradträger oder einer Veränderung am Aufbau lohnt sich eine erneute Kontrolle. Dieser kleine Schritt ist unscheinbar, kann aber mehr ausmachen als ein Wechsel zwischen zwei ähnlichen Karten-Apps. Eine Route für einen niedrigen Kastenwagen ist nicht automatisch für ein höheres Wohnmobil geeignet.

Bei Offline-Karten würde ich außerdem nicht nur das eigentliche Ziel herunterladen. Eine Reise besteht selten aus einer geraden Linie. Umleitungen, spontane Zwischenstopps und die Rückfahrt können zusätzliche Regionen benötigen. Wer nur einen kleinen Kartenausschnitt speichert, spart zwar Speicherplatz, verliert aber gerade dann Flexibilität, wenn die Online-Verbindung ausfällt.

Verkehrsdaten sind besonders hilfreich, wenn ich vor einer langen Etappe zwischen mehreren Abfahrtszeiten wählen kann. Sie sollten jedoch nicht dazu führen, jede Nebenstraße blind als bessere Alternative zu akzeptieren. Für ein großes Fahrzeug kann eine etwas langsamere Hauptverbindung angenehmer und sicherer sein als eine theoretisch schnellere Strecke durch enge Dörfer. Ich sehe Verkehrsinformationen daher als Entscheidungshilfe, nicht als alleinige Autorität.

Wo die App an Grenzen kommt

Die Spezialisierung auf Camper macht die Anwendung nicht automatisch zur perfekten Lösung für jede Reise. Der größte mögliche Stolperstein ist die Einrichtung. Wer eine App sucht, die ohne Fahrzeugprofil sofort startet und möglichst wenig erklärt werden muss, könnte eine gewöhnliche Karten-App als angenehmer empfinden. Camping Navi verlangt mehr Aufmerksamkeit, weil die besonderen Anforderungen eines Wohnmobils eben nicht mit einem einzigen Zielpunkt erledigt sind.

Auch die Offline-Funktion braucht Disziplin. Karten müssen vorab geladen und auf Aktualität geprüft werden. Eine Offline-Route kann außerdem nicht dieselbe Dynamik wie eine ständig verbundene Verkehrsplanung bieten. Wenn sich die Verkehrslage kurzfristig ändert, ist eine gespeicherte Karte zwar weiterhin nützlich, aber nicht automatisch gleichwertig mit einer aktuellen Online-Verbindung.

Die Verkehrsanzeige kann ebenfalls nicht alle praktischen Fragen beantworten. Ein Stau wird vielleicht umfahren, doch eine alternative Strecke kann für ein großes Fahrzeug unangenehmer sein. Ich würde bei kritischen Passagen zusätzlich auf die Straßenbeschilderung achten und bei Campingplätzen die Zufahrt vorab anhand der örtlichen Hinweise prüfen. Besonders bei privaten Zufahrten oder saisonal veränderten Wegen bleibt eine App auf aktuelle Informationen vor Ort angewiesen.

Ein weiterer Trade-off betrifft die Zielgruppe. Die App ist für Camper deutlich passender als eine Standard-Navigation, aber sie ist dadurch weniger universell. Für eine tägliche Fahrt im Kleinwagen, eine schnelle Fußwegsuche oder eine spontane Adresse in der Stadt würde ich nicht unbedingt zu diesem Werkzeug greifen. Die Stärke liegt in der Reiseplanung mit Campingbezug, nicht darin, jede denkbare Navigationsaufgabe besser zu lösen.

Wer ausschließlich Stellplätze vergleichen möchte, könnte mit einer spezialisierten Camping-Datenbank glücklicher sein, sofern deren Schwerpunkt auf Bewertungen, Verfügbarkeit oder detaillierten Platzinformationen liegt. Wer dagegen eine durchgehende Route mit Fahrzeuganforderungen, Offline-Karten und Android Auto sucht, erhält hier den passenderen Ansatz. Die Entscheidung hängt also weniger davon ab, welche App allgemein die beste ist, sondern davon, ob ich eine Camping-Reise oder nur einen einzelnen Ort organisieren möchte.

Ein sinnvoller Ablauf vor der Abfahrt

Ich würde die App in fünf kurzen Schritten vorbereiten. Zuerst lege ich das Fahrzeugprofil mit den realistischen Außenmaßen an. Danach suche ich das Hauptziel und mögliche Zwischenstopps. Im dritten Schritt lade ich die benötigten Offline-Karten einschließlich der Rückfahrt. Anschließend prüfe ich die Route auf auffällige Engstellen und kontrolliere zuletzt die Verbindung mit Android Auto, falls ich diese während der Fahrt nutzen möchte.

  1. Fahrzeugmaße und relevante Einschränkungen sorgfältig eintragen.
  2. Camping-Ziele und Zwischenstopps nicht erst während der Fahrt suchen.
  3. Offline-Karten großzügig für die gesamte Reise vorbereiten.
  4. Verkehrslage und Routenalternativen vor dem Start vergleichen.
  5. Die Navigation über Android Auto oder durch eine mitfahrende Person bedienen lassen.

Dieser Ablauf ist nicht spektakulär, aber er nutzt die besonderen Stärken der App besser aus als ein spontaner Start. Der häufigste Fehler bei einer Camper-Navigation ist meiner Meinung nach nicht eine fehlende Funktion, sondern eine zu knappe Vorbereitung. Wer nur die Adresse eingibt und sofort losfährt, verschenkt einen großen Teil des Nutzens.

Für wen sich Camping Navi lohnt

Ich würde die App vor allem Menschen empfehlen, die regelmäßig mit einem Wohnmobil oder Camper unterwegs sind und eine Navigation suchen, die über die reine Pkw-Routenberechnung hinausgeht. Auch für längere Urlaubsfahrten, bei denen Offline-Nutzung und Verkehrsinformationen wichtig sind, ist der Ansatz überzeugend. Android Auto macht die Nutzung im Fahrzeug zusätzlich angenehmer, sofern das eigene System kompatibel eingerichtet ist.

Für Einsteiger ist die kostenlose Basis ein guter Anlass, die Anwendung ohne großes Risiko auszuprobieren. Ich würde aber nicht nur die Oberfläche ansehen, sondern eine kurze Testfahrt mit dem eigenen Fahrzeugprofil planen. Dabei zeigt sich schneller, ob die Bedienung verständlich ist und ob die Routenlogik zur persönlichen Reiseweise passt.

Weniger geeignet ist die App für Nutzer, die grundsätzlich keine Fahrzeugdaten pflegen möchten oder ausschließlich eine extrem einfache Navigation für kurze Alltagswege brauchen. Auch wer auf eine vollständig online arbeitende Karten-App mit sehr spontanen Suchmöglichkeiten setzt, könnte die Vorbereitung von Offline-Inhalten als zusätzlichen Aufwand empfinden. In solchen Fällen ist eine herkömmliche Karten-Anwendung wahrscheinlich die bequemere Wahl.

Die Zahl von über 10.000 Installationen zeigt, dass die App eine erkennbare, aber eher spezialisierte Nutzergruppe erreicht. Das passt zu meinem Eindruck: Camping Navi will nicht jede Person ansprechen, sondern ein konkretes Problem lösen. Gerade diese klare Ausrichtung ist ein Vorteil, solange ich tatsächlich mit einem Fahrzeug unterwegs bin, dessen Größe und Route besondere Aufmerksamkeit verlangen.

Worauf ich bei kommenden Entwicklungen achten würde

Bei weiteren Versionen würde ich besonders darauf achten, wie verständlich die Fahrzeugprofile bleiben und wie gut Offline-Karten, Verkehrsinformationen und Android Auto zusammenspielen. Für bestehende Nutzer ist nicht allein die Zahl neuer Funktionen entscheidend. Wichtiger ist, dass eine Reise nach einem Update genauso zuverlässig vorbereitet werden kann wie zuvor und dass gespeicherte Einstellungen nicht unnötig kompliziert werden.

Ebenso interessant ist die Balance zwischen Camping-Spezialisierung und einfacher Bedienung. Je mehr Reiseinformationen zusammenkommen, desto größer wird die Gefahr einer überladenen Oberfläche. Ich würde mir wünschen, dass die App ihre besonderen Möglichkeiten sichtbar macht, ohne Nutzer bei einer einfachen Zielsuche mit zu vielen Entscheidungen aufzuhalten.

Bei den kostenpflichtigen Inhalten bleibt für mich die Transparenz ein wichtiger Punkt. Der kostenlose Einstieg ist attraktiv, aber Nutzer sollten vor einer langen Reise klar erkennen können, welche Karten- oder Zusatzfunktionen sie benötigen. Eine verständliche Entscheidung direkt in der App wäre hilfreicher als eine spontane Suche nach Informationen kurz vor dem Start.

Mein Fazit fällt insgesamt positiv, aber bewusst nüchtern aus. Camping Navi by POIbase ist dann stark, wenn ich eine echte Camper-Reise vorbereite und die Fahrzeugbesonderheiten ernst nehme. Die Kombination aus Camping-Navigation, Offline-Unterstützung, Verkehr und Android Auto macht die App vielseitiger als eine reine Stellplatzsuche. Sie ersetzt jedoch weder die Kontrolle der Fahrzeugdaten noch den Blick auf Beschilderung und örtliche Zufahrten.

Ich würde sie kostenlos installieren, die eigene Fahrzeugkonfiguration sorgfältig einrichten und zunächst eine kurze Strecke testen. Wenn die Routenführung zu meinem Fahrzeug passt und die Offline-Vorbereitung angenehm funktioniert, kann die App auf längeren Touren zu einem nützlichen Begleiter werden. Wer dagegen nur gelegentlich eine Adresse sucht und keine Camping-spezifische Planung braucht, fährt mit einer einfachen Standardlösung wahrscheinlich schneller ans Ziel.

Vorteile

  • Viele Campingplätze und Stellplätze in ganz Europa enthalten
  • Praktische Filter erleichtern die Suche nach passenden Übernachtungsplätzen
  • Nutzerbewertungen helfen bei der Einschätzung von Lage und Ausstattung
  • Navigation direkt zum ausgewählten Camping- oder Stellplatz möglich
  • Regelmäßige POI-Aktualisierungen halten die Datenbank vergleichsweise aktuell

Nachteile

  • Einige Detailinformationen können je nach Platz unvollständig sein
  • Für bestimmte Funktionen kann eine Internetverbindung erforderlich sein
  • Zusätzliche Inhalte oder Funktionen sind möglicherweise kostenpflichtig
  • Die Qualität der Nutzerbewertungen ist nicht überall gleich zuverlässig
  • Auf älteren Geräten kann die App weniger flüssig laufen

Häufig gestellte Fragen

Was ist Camping Navi by POIbase und für wen eignet sich die App?

Camping Navi by POIbase ist eine Navigations- und Informations-App für Camper, Wohnmobilfahrer und Caravan-Reisende. Sie hilft dabei, Campingplätze, Stellplätze und weitere relevante POIs entlang der Route oder am Ziel zu finden. Besonders praktisch ist sie für Nutzer, die unterwegs spontan einen geeigneten Übernachtungsplatz suchen und dabei mehr als eine klassische Straßenkarte benötigen.

Welche Informationen bietet Camping Navi by POIbase zu Camping- und Stellplätzen?

Die App bündelt Informationen zu verschiedenen Camping- und Stellplätzen und kann je nach Eintrag unter anderem Lage, Ausstattung, Öffnungszeiten, Kontaktdaten oder Hinweise zur Platzart anzeigen. Vor der Nutzung sollte man dennoch prüfen, wie aktuell die Angaben sind. Preise, Verfügbarkeit und saisonale Bedingungen können sich kurzfristig ändern und sollten im Zweifel direkt beim Betreiber bestätigt werden.

Kann ich Camping Navi by POIbase auch ohne Internetverbindung verwenden?

Ob eine vollständig offline nutzbare Navigation möglich ist, hängt von den jeweils angebotenen Karten-, Daten- und Premiumfunktionen ab. Für eine zuverlässige Reise empfiehlt es sich, benötigte Karten und Informationen vor der Abfahrt zu laden oder die Route bei bestehender Internetverbindung vorzubereiten. Ohne Netz können aktuelle Verkehrsdaten, neue Platzinformationen oder kurzfristige Änderungen möglicherweise nicht angezeigt werden.

Ist Camping Navi by POIbase kostenlos oder entstehen zusätzliche Kosten?

Die App kann grundsätzlich kostenlos heruntergeladen werden, allerdings können einzelne Funktionen, Kartenbereiche oder Zusatzangebote kostenpflichtig sein. Vor dem Download und besonders vor dem Start eines Abonnements sollten die Angaben im jeweiligen App Store genau gelesen werden. Achten Sie außerdem auf Laufzeit, automatische Verlängerung und die Bedingungen für eine Kündigung, falls Premiumfunktionen angeboten werden.

Wie zuverlässig ist die Navigation für Wohnmobile und größere Fahrzeuge?

Camping Navi by POIbase richtet sich speziell an Reisende mit Campingfahrzeugen und kann dadurch bei der Suche nach passenden Zielen hilfreicher sein als eine gewöhnliche Navigations-App. Trotzdem sollte man sich nicht ausschließlich auf die vorgeschlagene Route verlassen. Fahrzeughöhe, Breite, Gewicht, Umweltzonen, enge Straßen und lokale Zufahrtsbeschränkungen müssen vor der Fahrt zusätzlich geprüft werden.

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