BubbleDS for Linn DS/OpenHome
- Bewertung
- 4,3
- Downloads
- 50.000+
- Alter
- USK ab 0 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- BubbleDS for Linn DS/OpenHome
- Kategorie
- Musik & Audio
- Paketname
- com.bubblesoft.android.bubbleds2
- Entwickler
- Bubblesoft
- Bewertung
- 4,3
- Version
- 4.6.5.1
Analysiert von Appcrazy
Wer zu Hause Musik über einen Linn-DS- oder OpenHome-Player hört, merkt schnell, dass eine passende Steuerung wichtiger ist als eine möglichst große Musikbibliothek. BubbleDS von Bubblesoft richtet sich genau an diesen speziellen Alltag: Ich nutze die App nicht als allgemeine Streaming-Plattform, sondern als Fernbedienung und Bibliothekszugang für kompatible Netzwerkplayer. Das macht sie weniger universell als viele bekannte Musik-Apps, kann im passenden Haushalt aber einen deutlich ruhigeren Hörablauf ermöglichen.
Mein erster Eindruck fällt deshalb zweigeteilt aus. Die App ist kostenlos erhältlich und gehört zur Kategorie Musik & Audio, doch ihr Nutzen hängt stark davon ab, ob bereits ein Linn-DS- oder OpenHome-Gerät vorhanden ist. Wer nur Kopfhörer am Smartphone verwendet oder eine App für beliebige Bluetooth-Lautsprecher sucht, wird hier wahrscheinlich am Ziel vorbeigehen. Wer dagegen seine Musik im Wohnzimmer, Arbeitszimmer oder in mehreren kompatiblen Räumen über das Heimnetz abspielen möchte, bekommt ein Werkzeug, das auf diesen Zweck zugeschnitten ist.
Der erste Eindruck: schnell nützlich, aber nicht für jeden Haushalt
In der ersten Woche ist der größte Vorteil die klare Aufgabenverteilung. Das Smartphone wird zur Bedienoberfläche, während die Wiedergabe auf dem Netzwerkplayer läuft. Ich finde diesen Ansatz angenehmer, als das Telefon dauerhaft per Kabel oder Bluetooth als eigentliche Tonquelle verwenden zu müssen. Man kann das Gerät in die Hand nehmen, die Musik auswählen und anschließend wieder weglegen, ohne dass die Wiedergabe an eine bestimmte Position im Raum oder an den Akku des Telefons gebunden wirkt.
Der Einstieg ist dennoch kein typischer „installieren und sofort loslegen“-Moment. BubbleDS ist keine App, die allein durch ihre Installation Musik in den Raum bringt. Sie muss in eine bestehende Linn-DS- oder OpenHome-Umgebung passen, und der Player muss im Heimnetz erreichbar sein. Genau hier liegt die wichtigste Vorentscheidung: Vor dem Download sollte man prüfen, ob das eigene Gerät tatsächlich zu diesem Ökosystem gehört. Für einen gewöhnlichen Bluetooth-Lautsprecher, einen beliebigen WLAN-Lautsprecher oder eine reine Kopfhörer-Nutzung ist eine andere Musik-App meist die bessere Wahl.
Wenn die Verbindung grundsätzlich steht, wirkt die App in meinem Alltag zweckmäßig. Ich kann die Musikauswahl dort beginnen, wo ich sie brauche, und die Wiedergabe über den kompatiblen Player steuern. Das klingt unspektakulär, ist aber bei einer festen Anlage der entscheidende Punkt. Eine gute Fernbedienung muss nicht ständig Aufmerksamkeit verlangen. Sie soll vor allem dann funktionieren, wenn ich morgens schnell ein Album starten oder abends eine längere Hörsession zusammenstellen möchte.
Interessant ist dabei der Unterschied zu üblichen Streaming-Apps. Spotify, Apple Music oder ähnliche Dienste sind vor allem auf Entdecken, Empfehlungen und persönliche mobile Nutzung ausgelegt. BubbleDS verfolgt einen anderen Schwerpunkt: Die App ist stärker an die vorhandene Wiedergabekette gebunden. Wer ständig neue Dienste ausprobieren, unterwegs hören und Inhalte mit Freunden teilen möchte, wird die großen Plattformen vielseitiger finden. Wer dagegen eine stationäre Anlage kontrollieren möchte, profitiert von der engeren Ausrichtung.
Ein praktischer Tipp für die erste Woche ist, nicht sofort die gesamte Musiksammlung umzustellen. Ich würde zunächst einige typische Situationen testen: ein einzelnes Album starten, eine Warteschlange anlegen, die Wiedergabe später wieder aufnehmen und prüfen, wie zuverlässig der Player im Alltag gefunden wird. So zeigt sich schneller, ob die App zur eigenen Wohnsituation passt, als wenn man nur kurz durch Menüs blättert. Gerade bei Netzwerk-Audio entscheidet die wiederholte Nutzung mehr als der erste optische Eindruck.
Die App ist für alle Altersgruppen ab null Jahren freigegeben. Das sagt wenig über die Bedienung aus, macht aber deutlich, dass hier keine problematischen Inhalte oder eine spielerische Altersbarriere im Vordergrund stehen. Die eigentliche Hürde ist technischer: Man muss verstehen, dass BubbleDS eine Steuerung innerhalb eines kompatiblen Musiksystems ist und kein eigenständiger Ersatz für jede andere Audio-App.
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Was nach dem Neuheitseffekt übrig bleibt
Viele Fernbedienungs-Apps wirken am ersten Tag spannend und verlieren danach ihren Platz auf dem Startbildschirm. Bei BubbleDS hängt die Haltbarkeit davon ab, ob sie einen wiederkehrenden Ablauf vereinfacht. In meinem Fall entsteht der dauerhafte Wert nicht durch ständig neue Funktionen, sondern durch den direkten Zugriff auf den Player, der ohnehin regelmäßig genutzt wird. Wenn die Anlage täglich läuft, wird eine passende Steuerung schnell zu einem festen Bestandteil des Haushalts.
Besonders sinnvoll ist das in einem Alltag, in dem das Smartphone nicht immer die Hauptrolle spielen soll. Ich kann Musik auswählen, ohne das Telefon als Lautsprecher zu verwenden, und muss nicht jedes Mal eine Verbindung zu einem externen Lautsprecher neu aufbauen. Für eine ruhige Wohnzimmersituation ist das ein echter Vorteil. Auch beim Kochen oder Arbeiten kann eine dedizierte Player-Steuerung angenehmer sein als eine App, die gleichzeitig Nachrichten, Videos und Benachrichtigungen auf den Bildschirm bringt.
Ein weniger offensichtlicher Nutzen liegt in der Trennung zwischen Bediengerät und Wiedergabe. Wenn jemand anderes im Haushalt das Smartphone benötigt, bleibt die Musik nicht zwangsläufig an dieses eine Gerät gebunden. Das ist kein spektakuläres Extra, aber im Familienalltag praktisch. Die Anlage bleibt als eigenes System bestehen, und die App dient als Zugang dazu. Gerade bei einer festen Hörgewohnheit ist diese Trennung langfristig wertvoller als eine große Zahl an Entdeckungsfunktionen, die man nur selten nutzt.
Auch für Menschen mit einer sorgfältig aufgebauten digitalen Musiksammlung kann die App interessanter sein als eine gewöhnliche mobile Player-App. Der entscheidende Gedanke ist nicht, möglichst viele Titel unterwegs verfügbar zu machen, sondern die vorhandene Sammlung am vorgesehenen Wiedergabeort bequem zu erreichen. Wer Musik bewusst über die heimische Anlage hört, wird diesen Unterschied spüren. Wer dagegen hauptsächlich spontane Playlists und personalisierte Empfehlungen sucht, vermisst möglicherweise genau die Dinge, die bei großen Streaming-Diensten im Mittelpunkt stehen.
Die aktuelle Version 4.6.5.1 zeigt, dass BubbleDS als bestehendes Produkt weitergeführt wird. Für mich ist das weniger ein Grund für Begeisterung als ein Hinweis darauf, dass die App nicht nur als kurzfristige Demo gedacht ist. Trotzdem sollte man die Versionsnummer nicht mit einer Garantie für jede persönliche Geräte-Konfiguration verwechseln. Netzwerk-Audio hängt immer auch vom Player, vom Heimnetz und von der jeweiligen Einrichtung ab. Die App kann eine gute Bedienoberfläche sein, aber sie ersetzt keine stabile Grundlage.
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Monat für Monat: wann sich die Nutzung trägt
Der monatliche Wert entsteht vor allem dann, wenn ich dieselben Handgriffe regelmäßig wiederhole. Ein typisches Szenario wäre ein Feierabend, an dem die Anlage bereits im Wohnzimmer steht: Ich öffne BubbleDS, wähle die gewünschte Musik für den Player aus und lasse das Smartphone anschließend beiseite. Am nächsten Morgen kann ein anderer Ablauf folgen, etwa leise Hintergrundmusik beim Frühstück. Die App muss dabei nicht überraschen; sie muss zuverlässig genug sein, dass ich nicht über eine alternative Steuerung nachdenke.
Das ist auch der Punkt, an dem die kostenlose Grundverfügbarkeit wichtig wird. Die App lässt sich ohne Kaufpreis ausprobieren, wodurch die Entscheidung nicht allein auf Versprechen beruhen muss. Gleichzeitig sind In-App-Käufe von 5,99 € bis 12,99 € bei Abrechnung über Google Play vorgesehen. Wer die App länger einsetzen möchte, sollte deshalb vor einer Zahlung prüfen, welche Funktionen im eigenen Setup tatsächlich benötigt werden und ob der tägliche Mehrwert den Betrag rechtfertigt. Für eine selten genutzte Anlage wäre ich zurückhaltender als für ein System, das fast jeden Tag läuft.
Ein guter Testzeitraum besteht nicht darin, einmal Musik zu starten, sondern mehrere Gewohnheiten abzubilden. Ich würde die App an verschiedenen Tagen nutzen, unterschiedliche Player im Haushalt auswählen, falls mehrere vorhanden sind, und beobachten, ob die Steuerung auch dann bequem bleibt, wenn man nicht konzentriert vor dem Bildschirm sitzt. So erkennt man, ob BubbleDS wirklich eine dauerhafte Fernbedienung wird oder nur während der ersten Neugier interessant erscheint.
Der Vergleich mit einer klassischen Hersteller-App fällt dabei nicht automatisch zugunsten von BubbleDS aus. Eine offizielle App kann für bestimmte Geräte die naheliegende Wahl sein, besonders wenn sie eng an deren Einrichtung und Support angebunden ist. BubbleDS ist dann interessant, wenn die eigene Linn-DS- oder OpenHome-Nutzung von einer spezialisierten Steuerung profitiert. Ich würde nicht wechseln, nur weil eine andere Oberfläche moderner aussieht. Entscheidend ist, welche App im eigenen Wohnzimmer weniger Schritte und weniger Unterbrechungen verursacht.
Gegenüber einer einfachen Fernbedienung hat BubbleDS den Vorteil, dass die Musikauswahl auf dem Smartphone übersichtlicher sein kann als auf einem kleinen Display der Anlage. Gegenüber einer universellen Streaming-App besitzt sie dafür weniger Breite. Das ist ein fairer Tausch, aber nur, wenn man ihn bewusst eingeht. Die App ist nicht dafür gedacht, alle Audioquellen des Telefons, jedes beliebige Gerät und sämtliche Streaming-Angebote in einer Oberfläche zu vereinen.
Wartung und tägliche Reibung
Die wichtigste Wartungsaufgabe ist nicht das ständige Pflegen der App, sondern das Bewahren einer funktionierenden Netzwerkumgebung. Wenn der Player nach einem Routerwechsel, einer Änderung des WLANs oder einer anderen Heimnetz-Konfiguration nicht mehr erreichbar ist, fühlt sich das zunächst wie ein App-Problem an. In solchen Momenten hilft es, systematisch zu prüfen, ob der Player eingeschaltet ist, sich im richtigen Netz befindet und von anderen Geräten grundsätzlich gefunden werden kann. Diese Denkweise spart Zeit, weil man nicht vorschnell die App neu installiert.
Ein zweiter Tipp betrifft den Standort des Smartphones. Wenn die App nur gelegentlich gebraucht wird, landet sie leicht in einem Ordner und wird vergessen. Ich würde sie dort platzieren, wo auch die übrigen Steuerungen des Haushalts liegen, oder eine feste Gewohnheit damit verbinden. Der langfristige Wert steigt nicht durch häufiges Öffnen, sondern dadurch, dass der Zugriff genau dann selbstverständlich ist, wenn Musik starten oder wechseln soll.
Bei einer Netzwerksteuerung sollte man außerdem damit rechnen, dass die Bedienung nicht völlig unabhängig von der Verbindung ist. Das ist kein spezieller Vorwurf an BubbleDS, sondern eine Konsequenz des Konzepts. Die App steuert einen Player im Heimnetz; sie ist daher nicht mit einem lokalen Musikplayer gleichzusetzen, der seine Dateien direkt auf dem Telefon abspielt. Wer auch ohne Heimnetz, unterwegs oder in einem fremden Raum dieselbe Musiksteuerung erwartet, braucht eine andere Lösung.
Die In-App-Käufe verdienen ebenfalls einen nüchternen Blick. Kostenloser Download bedeutet nicht automatisch, dass jede denkbare Nutzung ohne zusätzliche Kosten bleibt. Vor dem Kauf würde ich mir genau ansehen, welche Erweiterung für das eigene System relevant ist. Wer nur eine einfache, gelegentliche Steuerung benötigt, sollte nicht aus Gewohnheit bezahlen. Wer dagegen eine zentrale Oberfläche für eine regelmäßig verwendete Anlage sucht, kann einen Kauf eher als Investition in Komfort betrachten.
Die Entwicklerangabe Bubblesoft ist für mich vor allem deshalb relevant, weil sie zeigt, dass die App nicht als anonyme Einmalveröffentlichung auftritt. Trotzdem bleibt die eigene Gerätekombination der wichtigste Prüfpunkt. Eine gepflegte App kann nicht verhindern, dass ein älterer Player, ein instabiles WLAN oder eine ungewöhnliche Netzwerkkonfiguration die Nutzung erschwert. Ich würde daher vor einer langfristigen Umstellung immer die konkrete Kombination aus Smartphone, Netzwerk und Player testen.
Wo Ermüdung entsteht
Die größte Ermüdungsquelle ist die Spezialisierung selbst. Am Anfang gefällt es mir, dass BubbleDS nicht versucht, alles gleichzeitig zu sein. Nach einigen Wochen kann genau diese Begrenzung aber auffallen, wenn ich zwischen verschiedenen Musikdiensten, mobilen Quellen und Lautsprechertypen wechseln möchte. Dann wirkt eine universelle App bequemer, selbst wenn sie für den Linn- oder OpenHome-Player weniger gezielt ausgelegt ist.
Auch die Abhängigkeit von einer bestimmten Anlage kann ein Nachteil sein. Wer häufig umzieht, unterwegs hört oder Musik vor allem mit Kopfhörern konsumiert, wird den Schwerpunkt der App kaum ausnutzen. Für diese Nutzer ist eine normale mobile Musik-App die bessere Wahl, weil sie den Hörort nicht an einen kompatiblen Netzwerkplayer bindet. BubbleDS lohnt sich nicht allein deshalb, weil sie kostenlos installiert werden kann.
Ein weiterer Ermüdungspunkt entsteht, wenn mehrere Personen im Haushalt unterschiedliche Erwartungen haben. Ein Musikliebhaber, der seine Anlage bewusst über das Heimnetz steuert, kann die Spezialisierung schätzen. Andere Familienmitglieder möchten vielleicht nur eine vertraute Streaming-App öffnen und sofort loslegen. In diesem Fall sollte man nicht annehmen, dass eine einzige Oberfläche für alle automatisch besser ist. Die passende Lösung kann darin bestehen, BubbleDS für die hochwertige Anlage zu verwenden und für mobile Nutzung eine separate App beizubehalten.
Ich würde außerdem keine Wunder bei der Entdeckung neuer Musik erwarten. Die Stärke liegt in der Steuerung eines vorhandenen Wiedergabesystems, nicht in einer redaktionellen Reise durch neue Künstler oder personalisierte Empfehlungen. Wer jeden Tag neue Vorschläge möchte, wird bei großen Musikdiensten mehr Abwechslung finden. Wer bereits weiß, was er hören möchte, oder eine eigene Sammlung gezielt abspielen will, erlebt diese Einschränkung deutlich weniger.
Die Bewertung von 4,3 bei über 500 Bewertungen wirkt insgesamt positiv, sollte aber im Kontext gelesen werden: Bei einer spezialisierten App zählt nicht nur die allgemeine Zufriedenheit, sondern die Passung zur eigenen Hardware. Die Zahl der Rezensionen liegt bei etwas über 40. Für mich sind solche Werte ein brauchbarer Orientierungspunkt, aber kein Ersatz für den eigenen Test im Heimnetz. Eine App kann für die passende Gerätefamilie sehr gut funktionieren und für alle anderen Nutzer trotzdem uninteressant sein.
Für wen sie dauerhaft sinnvoll ist
BubbleDS passt am besten zu Menschen, die bereits einen Linn-DS- oder OpenHome-Player besitzen und Musik regelmäßig über diese Anlage hören. Besonders überzeugend finde ich den Einsatz in einem festen Zuhause, in dem die Wiedergabeorte bekannt sind und das Smartphone als bequeme Steuerung dienen soll. Auch wer seine Musik nicht ständig unterwegs benötigt, sondern bewusste Hörzeiten im Wohnraum bevorzugt, kann von der Spezialisierung profitieren.
Weniger passend ist die App für Nutzer, die erst noch eine Audioausstattung suchen, mehrere Marken mischen möchten oder hauptsächlich über Kopfhörer hören. Ebenso würde ich sie nicht als erste Wahl empfehlen, wenn personalisierte Empfehlungen, soziale Funktionen oder eine möglichst breite Auswahl an mobilen Quellen wichtiger sind als die Steuerung eines kompatiblen Players. In diesen Fällen bieten allgemeine Musik-Apps wahrscheinlich den besseren langfristigen Gegenwert.
Wer sich für BubbleDS entscheidet, sollte deshalb nicht nur fragen, ob sie Musik abspielen kann. Die bessere Frage lautet: Wird sie den wiederkehrenden Weg von der Musikauswahl bis zum Player einfacher machen? Wenn die Antwort im eigenen Alltag klar ja lautet, kann die App nach dem ersten Monat ihren Platz behalten, weil sie eine konkrete Aufgabe zuverlässig abdeckt. Wenn man hingegen jedes Mal überlegen muss, welches Gerät, welches Netz oder welche App zuständig ist, wird der Komfort schnell vom Einrichtungsaufwand aufgezehrt.
Für meinen langfristigen Eindruck ist genau diese Alltagstauglichkeit entscheidend. BubbleDS gewinnt nicht durch einen großen Neuheitseffekt, sondern durch die Möglichkeit, eine vorhandene Linn-DS- oder OpenHome-Anlage ohne Umwege zu bedienen. Der kostenlose Einstieg macht das Ausprobieren leicht, während die möglichen In-App-Käufe eine bewusste Entscheidung verlangen. Ich würde erst einige normale Hörwochen abwarten und dann beurteilen, ob die zusätzlichen Funktionen wirklich gebraucht werden.
Unterm Strich verdient die App einen festen Platz, wenn sie als spezialisierte Fernbedienung für eine regelmäßig genutzte Anlage gebraucht wird. Sie ist kein Ersatz für eine universelle Streaming-Plattform und möchte das auch nicht sein. Ihre nachhaltige Stärke liegt in der passenden Kombination aus kompatiblem Player, stabilem Heimnetz und einer wiederkehrenden Hörgewohnheit. Für genau diesen Nutzerkreis ist sie eine sinnvolle, pragmatische Wahl; für alle anderen würde ich eher bei einer flexibleren Musik-App bleiben.
Mit der Altersfreigabe USK ab null Jahren, der Unterstützung ab Android 7.0 und der aktuellen Version 4.6.5.1 ist der technische Einstieg grundsätzlich niedrig angesetzt. Trotzdem bleibt die Gerätekompatibilität wichtiger als jede allgemeine Kennzahl. Meine Empfehlung lautet daher: kostenlos installieren, den eigenen Player im normalen Tagesablauf testen und erst danach über einen In-App-Kauf nachdenken. Wenn die App nach dem Ende der ersten Neugier weiterhin den schnellsten Weg zur Musik bietet, hat sie ihren dauerhaften Nutzen bewiesen.
Vorteile
- Steuert Linn-DS- und OpenHome-Geräte zuverlässig im lokalen Netzwerk.
- Unterstützt komfortables Browsen nach Künstler
- Album
- Genre und Wiedergabelisten.
- Nahtlose Integration mit vielen UPnP-Musikservern und Netzwerkbibliotheken.
- Bietet präzise Wiedergabesteuerung inklusive Lautstärke und Titelauswahl.
- Für Musikliebhaber mit Linn-Systemen deutlich umfangreicher als Standard-Apps.
Nachteile
- Funktioniert hauptsächlich im Heimnetz und ist nicht für unterwegs gedacht.
- Die Einrichtung kann für Nutzer ohne Netzwerkkenntnisse etwas kompliziert sein.
- Nicht jede UPnP-Quelle wird vollständig oder fehlerfrei unterstützt.
- Die Oberfläche wirkt im Vergleich zu modernen Streaming-Apps teilweise veraltet.
- Für andere Lautsprecher- oder Streaming-Systeme ist die App nur eingeschränkt geeignet.
Häufig gestellte Fragen
Was ist BubbleDS for Linn DS/OpenHome und wofür wird die App verwendet?
BubbleDS for Linn DS/OpenHome ist eine Steuerungs-App für Android-Geräte, mit der sich kompatible Linn-DS- und OpenHome-Netzwerkplayer bedienen lassen. Nach der Installation kann die App Musikserver und Bibliotheken durchsuchen, Alben oder Titel auswählen, Wiedergabelisten verwalten und die Wiedergabe im Netzwerk steuern. Sie ersetzt keinen Musikstreamingdienst und funktioniert nur sinnvoll, wenn ein unterstützter Player und ein stabiles lokales Netzwerk vorhanden sind.
Welche Geräte und Musikplayer werden von BubbleDS unterstützt?
Die App richtet sich in erster Linie an Nutzer von Linn-DS-Geräten sowie anderen Playern, die den OpenHome-Standard unterstützen. Vor dem Download sollte man deshalb prüfen, ob das eigene Modell tatsächlich kompatibel ist und ob die aktuelle Firmware des Players installiert wurde. Die App ist außerdem für Android vorgesehen; iPhone- oder iPad-Nutzer benötigen gegebenenfalls eine separate, iOS-kompatible Lösung.
Benötigt BubbleDS eine Internetverbindung oder funktioniert die App auch offline?
Für die grundlegende Steuerung kommuniziert BubbleDS über das lokale WLAN mit dem Netzwerkplayer. Eine Internetverbindung ist dafür nicht zwingend erforderlich, sofern Player und Musikserver im selben Netzwerk erreichbar sind. Für Streamingangebote, Online-Musikdienste, Firmwarefunktionen oder bestimmte Metadaten kann jedoch Internetzugang notwendig sein. Außerhalb des Heimnetzwerks lässt sich der Player normalerweise nicht direkt bedienen.
Welche Musikquellen und Funktionen bietet BubbleDS?
BubbleDS kann je nach verwendeter OpenHome-Implementierung auf lokale Musikserver, freigegebene Bibliotheken und unterstützte Streamingquellen zugreifen. Zu den typischen Funktionen gehören das Durchsuchen von Interpreten, Alben und Genres, das Erstellen einer Wiedergabewarteschlange, das Speichern von Playlists sowie die Steuerung von Lautstärke und Wiedergabe. Der genaue Funktionsumfang hängt vom Player, Musikserver und den verfügbaren Diensten ab.
Was sollte ich tun, wenn BubbleDS den Linn- oder OpenHome-Player nicht findet?
Zunächst sollten sich Android-Gerät und Player im selben WLAN befinden; Gastnetzwerke oder aktivierte VPN-Verbindungen können die Geräteerkennung verhindern. Danach empfiehlt es sich, Player und Router neu zu starten und die Netzwerk- sowie Firmwareeinstellungen zu kontrollieren. Falls mehrere Netzwerkadapter oder WLAN-Repeater verwendet werden, kann die Kommunikation zusätzlich eingeschränkt sein. Bleibt das Problem bestehen, sollte die Kompatibilität des Geräts und die aktuelle App-Version geprüft werden.











