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Bosman – SoundTouch Remote

Bewertung
4,1
Downloads
10.000+
Alter
USK ab 0 Jahren
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Zusätzliche Informationen

App-Name
Bosman – SoundTouch Remote
Kategorie
Musik & Audio
Paketname
com.bosmanreact
Entwickler
Kambrium Software GmbH
Bewertung
4,1
Version
1.18.0
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Appcrazy Analysiert von Appcrazy

Wer Bose-SoundTouch-Lautsprecher besitzt und nicht ständig zur offiziellen Lösung greifen möchte, findet in Bosman – SoundTouch Remote eine interessante Fernbedienungs-App für Android. Ich habe sie vor allem als praktische Ergänzung für den Alltag betrachtet: nicht als neue Musikplattform, sondern als übersichtliche Steuerebene für Lautsprecher, Multiroom-Wiedergabe, DLNA-Inhalte und Radio. Genau diese klare Aufgabe ist ihre größte Stärke, setzt aber auch voraus, dass die eigene SoundTouch-Umgebung bereits passend eingerichtet ist.

Die App gehört in den Bereich Musik und Audio und wird von Kambrium Software GmbH entwickelt. Sie ist kostenlos erhältlich, wobei Google Play optionale In-App-Käufe zwischen 2,39 € und 23,99 € abrechnet. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,1 bei rund 244 Bewertungen und mehr als 10.000 Installationen wirkt sie wie eine eher spezialisierte Lösung für eine konkrete Lautsprecherfamilie, nicht wie ein Massenprodukt für jedes Audiosystem.

Lesbarkeit und Navigation im täglichen Gebrauch

Mein erster Eindruck ist, dass Bosman dann am sinnvollsten ist, wenn ich schnell eine Wiedergabe steuern möchte, ohne mich durch eine große Musik-App zu arbeiten. Lautstärke, Auswahl und die Verteilung auf mehrere Lautsprecher gehören gedanklich zusammen. Eine solche Fernbedienung kann deshalb angenehmer sein als eine allgemeine Streaming-App, in der Lautsprechersteuerung nur ein kleiner Teil der Oberfläche ist.

Gerade für Menschen, die sich mit ständig wechselnden Menüs schwertun, ist diese Spezialisierung hilfreich. Die Anwendung verfolgt keinen überladenen Ansatz mit sozialen Funktionen, Empfehlungen oder einer riesigen Bibliothek. Ich muss also nicht erst an personalisierten Vorschlägen, Künstlerseiten und Wiedergabelisten vorbeiscrollen, wenn ich im Wohnzimmer nur die Lautstärke ändern oder die Wiedergabe in einen weiteren Raum übertragen möchte.

Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass jede Ansicht für alle gleich leicht lesbar ist. Die tatsächliche Verständlichkeit hängt davon ab, wie groß die verwendeten Beschriftungen auf dem eigenen Android-Gerät erscheinen und wie viele Lautsprecher im Netzwerk auftauchen. Bei einer kleinen Installation bleibt die Auswahl wahrscheinlich übersichtlich. In einem Haushalt mit mehreren Räumen, verschiedenen Quellen und häufig wechselnden Gruppen kann dagegen mehr Aufmerksamkeit nötig sein.

Ich würde die App deshalb zunächst in einer ruhigen Situation einrichten und die wichtigsten Geräte eindeutig benennen. Namen wie „Wohnzimmer“, „Küche“ oder „Arbeitszimmer“ sind im Alltag besser als technische Bezeichnungen, besonders wenn mehrere Personen im Haushalt die Wiedergabe bedienen. Das ist kein spektakuläres Extra, aber ein wichtiger praktischer Schritt: Eine gut benannte Lautsprecherliste reduziert Fehlbedienungen stärker als eine zusätzliche Funktion.

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Für die Orientierung ist außerdem entscheidend, ob ich die Bedienung auf eine kleine Zahl wiederkehrender Abläufe beschränke. Wer meistens dieselben Räume und Radiosender nutzt, kann sich eine einfache Routine aufbauen. Wenn ich dagegen jedes Mal zwischen vielen Quellen und Lautsprecherkombinationen wechsle, verliert die App einen Teil ihres Vorteils gegenüber der vertrauten Bose-Oberfläche.

Ein sinnvoller Ablauf für die Einrichtung

Ich würde zuerst prüfen, ob das Android-Gerät und die SoundTouch-Lautsprecher im selben Heimnetz erreichbar sind. Danach lohnt es sich, die Räume nicht nur technisch, sondern nach ihrer tatsächlichen Nutzung zu ordnen. Für eine Person mit eingeschränkter Konzentration ist es angenehmer, wenn die häufigste Auswahl sofort verständlich ist und selten benötigte Geräte nicht die ganze Liste dominieren.

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Wer die App für eine andere Person einrichtet, sollte anschließend nicht nur zeigen, wo die Wiedergabetaste liegt. Besser ist eine kurze Übung mit drei konkreten Situationen: Musik im aktuellen Raum starten, die Lautstärke ändern und die Wiedergabe auf einen weiteren Lautsprecher übertragen. So zeigt sich schnell, ob die Navigation im Alltag wirklich verständlich ist oder ob eine andere Bedienmethode geeigneter wäre.

Die Versionsnummer 1.18.0 zeigt, dass es sich nicht um einen ganz frühen Entwicklungsstand handelt. Trotzdem würde ich von einer Versionsnummer allein keine Aussage über jede einzelne Bedienhilfe ableiten. Für mich zählt, ob die Oberfläche auf dem eigenen Gerät gut lesbar ist, ob die Lautsprecher zuverlässig gefunden werden und ob die wichtigsten Aktionen ohne Umwege erreichbar sind.

Motorische und sensorische Anforderungen

Bei der motorischen Zugänglichkeit liegt der Vorteil einer App grundsätzlich darin, dass ich nicht zu einem bestimmten physischen Bedienelement greifen muss. Ein Smartphone lässt sich auf dem Tisch, im Sessel oder an einem festen Platz verwenden. Für Menschen, denen das Drücken kleiner Tasten an einer Fernbedienung schwerfällt, kann eine Touch-Oberfläche angenehmer sein, sofern die Bedienelemente ausreichend groß und gut voneinander getrennt erscheinen.

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In meiner Einschätzung ist die App vor allem für kurze, eindeutige Aktionen geeignet. Lauter, leiser, pausieren oder einen Lautsprecher auswählen sind typische Vorgänge, die sich mit wenigen Berührungen erledigen lassen. Schwieriger wird es, wenn die Bedienung viele kleine Trefferflächen verlangt oder wenn ich eine lange Liste präzise durchgehen muss. Bei eingeschränkter Feinmotorik ist das ein wichtiger Unterschied: Eine einfache Lautstärkeänderung kann gut funktionieren, während die Auswahl aus zahlreichen Geräten anstrengender wird.

Ein praktischer Tipp ist, das Telefon nicht während des Gehens oder mit nur einer Hand in unbequemer Haltung zu bedienen. Auf einer stabilen Oberfläche kann ich gezielter tippen und muss das Gerät nicht gleichzeitig festhalten. Für Personen mit Zittern oder unkontrollierten Bewegungen kann außerdem eine ruhige Umgebung helfen, weil die Auswahl von Lautsprechergruppen sonst schneller versehentlich verändert wird.

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Auch sensorische Bedürfnisse spielen eine Rolle. Eine Fernbedienung für Musik sollte nicht nur visuell funktionieren, sondern möglichst klar vermitteln, welcher Raum gerade aktiv ist und was abgespielt wird. Ich würde mich jedoch nicht allein auf eine farbliche Kennzeichnung verlassen. Menschen mit eingeschränktem Farbsehen profitieren von eindeutigen Namen und Texten, während rein farbliche Unterschiede leicht übersehen werden können.

Für Nutzerinnen und Nutzer mit eingeschränktem Sehvermögen ist die Anpassbarkeit des Android-Systems ein wichtiger Prüfpunkt. Größere Systemschrift oder Vergrößerungsfunktionen können helfen, aber sie verändern nicht automatisch jede Oberfläche gleich gut. Vergrößerte Darstellung kann außerdem dazu führen, dass weniger Inhalte gleichzeitig sichtbar sind. Das ist ein echter Zielkonflikt: Größere Elemente verbessern die Lesbarkeit, können aber zusätzliche Scrollbewegungen erzeugen.

Bei Hörbeeinträchtigungen ist die App nicht grundsätzlich ausgeschlossen, weil ihre Kernaufgabe die Steuerung und nicht das Erkennen von gesprochenen Inhalten ist. Trotzdem bleibt die Auswahl der Audioquelle eine visuelle Aufgabe. Wer Radio oder Musik ohne direkte akustische Rückmeldung bedient, sollte deshalb besonders auf klare Statusanzeigen achten. Für die eigentliche Wahrnehmung der Musik ersetzt die Anwendung natürlich keine individuellen Hörhilfen oder Einstellungen am Audiosystem.

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Wenn mehrere Personen dieselben Lautsprecher nutzen

Interessant wird Bosman in einem Haushalt, in dem nicht alle Menschen dieselben technischen Gewohnheiten haben. Eine Person möchte vielleicht nur die Lautstärke ändern, eine andere mehrere Räume verbinden und eine dritte ausschließlich einen Radiosender starten. Hier kann eine spezialisierte Fernbedienung entlasten, wenn jede Person nur die Funktionen verwendet, die sie tatsächlich braucht.

Ich würde die App aber nicht als automatisch barrierefreie Lösung für eine ganze Familie bezeichnen. Bedürfnisse unterscheiden sich stark. Für eine Person mit Sehschwierigkeiten kann die Touch-Oberfläche hilfreich oder hinderlich sein; für jemanden mit motorischen Einschränkungen kann sie die physische Fernbedienung ersetzen oder wegen kleiner Elemente gerade weniger geeignet sein. Die beste Lösung entsteht erst durch einen kurzen Praxistest mit der jeweiligen Person.

Situativer Zugang: Wohnzimmer, Küche und unterwegs im Haus

Ein realistisches Beispiel ist ein Abend, an dem ich im Wohnzimmer Musik höre, später aber in die Küche gehe. Statt die Wiedergabe neu zu suchen, kann ich die Lautsprechersteuerung direkt auf die nächste Raumsituation ausrichten. Der Wert der App liegt hier weniger in einer besonderen Klangfunktion als in der Möglichkeit, Multiroom-Wiedergabe aus einer zentralen Bedienoberfläche heraus zu verwalten.

Für Menschen, die nicht lange stehen oder sich häufig zwischen Räumen bewegen können, ist das besonders relevant. Die Steuerung lässt sich dort erledigen, wo das Smartphone gerade liegt. Wer beispielsweise im Sessel sitzt oder beim Kochen beide Hände nur eingeschränkt frei hat, kann die Wiedergabe vorbereiten, bevor die Tätigkeit beginnt. Das ist eine kleine, aber echte Alltagserleichterung.

DLNA-Unterstützung erweitert den möglichen Einsatz über reine Lautsprecherbefehle hinaus. Ich würde diese Funktion vor allem dann interessant finden, wenn eigene Medien im Heimnetz liegen und nicht ausschließlich ein Streamingdienst genutzt wird. Der praktische Vorteil hängt dabei stark davon ab, wie ordentlich die eigene Medienbibliothek gepflegt ist. Saubere Dateinamen und eine nachvollziehbare Ordnerstruktur machen die Auswahl deutlich angenehmer.

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Radio ist ein weiterer Bereich, in dem eine Fernbedienung wie diese sinnvoll sein kann. Viele Menschen möchten morgens einfach einen vertrauten Sender einschalten und nicht erst eine komplette App mit Nachrichten, Empfehlungen und Kontoansichten öffnen. Für ältere Nutzer oder Personen mit geringer Technikbegeisterung kann ein wiederholbarer Ablauf beruhigender sein: App öffnen, Raum auswählen, Radio starten, Lautstärke anpassen.

Im gemeinsamen Haushalt sollte ich trotzdem vorher klären, wer gerade die Kontrolle übernimmt. Wenn zwei Personen gleichzeitig unterschiedliche Räume oder Quellen bedienen, kann es zu Verwirrung kommen. Das ist weniger eine Frage der Barrierefreiheit als der Alltagstauglichkeit vernetzter Lautsprecher. Eine kurze Absprache oder eine feste Zuständigkeit verhindert, dass eine laufende Wiedergabe unbeabsichtigt verändert wird.

Für die Nutzung außerhalb des Hauses sehe ich den Schwerpunkt nicht. Die App ist als Fernbedienung für SoundTouch-Lautsprecher interessant, also vor allem dort, wo diese Geräte erreichbar sind. Wer eine Musik-App für unterwegs, Downloads oder eine eigenständige Bibliothek ohne Lautsprechersteuerung sucht, sollte eher zu einer klassischen Audio-App greifen. Bosman ergänzt ein bestehendes System, statt das Smartphone in einen vollständigen Musikdienst zu verwandeln.

Multiroom mit weniger Fehlbedienungen

Bei mehreren Räumen würde ich nicht versuchen, jedes mögliche Szenario gleichzeitig einzurichten. Besser ist eine kleine Auswahl aus häufig verwendeten Kombinationen. Vielleicht läuft morgens Radio in Küche und Wohnzimmer, während abends nur der Wohnraum aktiv ist. Wenn ich diese Muster im Kopf behalte und die Lautsprecher sinnvoll benenne, wird die Bedienung überschaubarer.

Der wichtigste Trade-off ist dabei die Flexibilität. Multiroom kann sehr bequem sein, aber jede zusätzliche Gruppe erhöht die Zahl der Entscheidungen. Für Menschen mit kognitiven Einschränkungen oder geringer Technikroutine ist eine begrenzte, verständliche Auswahl oft besser als maximale Kontrolle. Ich würde daher lieber zwei klar erkennbare Räume nutzen als eine lange Liste, in der versehentlich der falsche Lautsprecher aktiviert wird.

Wer hauptsächlich nur einen Lautsprecher steuert, braucht die Multiroom-Seite möglicherweise gar nicht. In diesem Fall kann die offizielle Bose-Anwendung oder eine einfache physische Fernbedienung direkter wirken. Bosman entfaltet seinen besonderen Nutzen dort, wo die zentrale Steuerung mehrerer SoundTouch-Geräte, DLNA-Inhalte und Radio in einem gemeinsamen Ablauf zusammenkommen.

Verbleibende Hürden und die richtige Alternative

Die größte Hürde ist die Abhängigkeit vom vorhandenen Bose-SoundTouch-System. Diese App ist keine universelle Fernbedienung für beliebige Bluetooth-Lautsprecher. Wer ein anderes Audiosystem besitzt oder Musik direkt über das Smartphone hören möchte, wird mit einer allgemeinen Musik-App besser bedient. Auch Nutzer, die ausschließlich einen Streamingdienst verwenden und dessen Empfehlungen, Bibliothek und Kontofunktionen schätzen, könnten die offizielle Dienst-App als vollständiger empfinden.

Die kostenlose Installation senkt die Einstiegshürde, doch optionale Käufe über Google Play sollte ich vor einer intensiven Nutzung im Blick behalten. Ich würde zunächst die Grundbedienung mit den eigenen Lautsprechern testen und erst danach entscheiden, ob zusätzliche Funktionen den eigenen Ablauf wirklich verbessern. Für eine Person, die nur gelegentlich die Lautstärke ändert, lohnt sich ein Kauf wahrscheinlich weniger als für einen Haushalt mit mehreren Räumen.

Ein weiterer Punkt ist die Plattform. Die angegebene Mindestanforderung ist Android 7.0. Für viele ältere Geräte kann das ausreichend sein, aber die praktische Bedienbarkeit hängt zusätzlich von Bildschirmgröße, Systemschrift und der individuellen Geräteeinstellung ab. Auf einem sehr kleinen Display kann eine komplexe Lautsprecherliste anstrengender sein als auf einem größeren Telefon. Wer ein älteres oder stark angepasstes Android-Gerät nutzt, sollte deshalb besonders auf die Darstellung achten.

Die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren passt zur Funktion: Die App dient der Audiosteuerung und richtet sich nicht an ein riskantes Spiel- oder Unterhaltungsformat. Für die Entscheidung einer Familie ist aber wichtiger, wer die Lautsprecher bedienen kann und wie verständlich die Raumbezeichnungen sind. Eine niedrige Altersfreigabe sagt nichts darüber aus, ob die Oberfläche für jede Person mit Seh-, Motorik- oder Konzentrationsproblemen gleichermaßen bequem ist.

Bei der Einrichtung für eine Person mit Unterstützungsbedarf würde ich drei Dinge vorbereiten. Erstens sollten die Lautsprecher im Heimnetz stabil erreichbar sein. Zweitens sollten die Räume eindeutig benannt werden. Drittens sollte die Person selbst ausprobieren, ob die wichtigsten Schaltflächen ohne Hilfe getroffen werden. Wenn einer dieser Punkte nicht funktioniert, ist eine alternative Bedienung möglicherweise die bessere Wahl, etwa die offizielle Hersteller-App oder eine physische Steuerung mit größeren Tasten.

Auch die gewöhnliche Bose-Lösung hat ihren Platz. Sie dürfte für Menschen sinnvoller sein, die möglichst nah an der Herstellerumgebung bleiben, zusätzliche Kontoverwaltung benötigen oder ein umfassenderes Einstellungsangebot erwarten. Bosman ist für mich dann überzeugender, wenn ich eine schlankere Fernbedienung mit Fokus auf Lautsprecher, Multiroom, DLNA und Radio suche und nicht die gesamte Musikverwaltung in einer einzigen Anwendung erledigen möchte.

Mein inklusives Urteil zur Fernbedienung

Bosman – SoundTouch Remote ist eine spezialisierte Android-App, die ihre Stärke aus der Konzentration auf Bose-SoundTouch-Lautsprecher bezieht. Ich mag den Gedanken, die tägliche Audiosteuerung von überladenen Musikdiensten zu trennen. Besonders in einem Haushalt mit mehreren Räumen kann das praktisch sein, wenn die Lautsprecher sauber eingerichtet und die Namen verständlich gewählt sind.

Aus Sicht unterschiedlicher Fähigkeiten ist mein Urteil bewusst gemischt. Die App kann Menschen helfen, die keine kleine physische Fernbedienung halten oder viele Funktionen einer großen Musik-App überblicken möchten. Sie kann aber ebenso neue Hürden schaffen, wenn Touch-Ziele zu klein wirken, die Lautsprecherliste unübersichtlich wird oder vergrößerte Schrift zu zusätzlichem Scrollen führt. Deshalb würde ich sie nicht blind empfehlen, sondern mit dem eigenen Gerät und der Person testen, die sie später tatsächlich bedienen soll.

Für meinen Alltag wäre sie vor allem in drei Situationen interessant: beim schnellen Wechsel zwischen mehreren Räumen, beim Starten vertrauter Radiosender und beim Zugriff auf DLNA-Inhalte im Heimnetz. Der konkrete Vorteil entsteht nicht durch eine spektakuläre Einzeloption, sondern durch die Verbindung dieser Aufgaben in einer Fernbedienungs-App. Wer nur Musik unterwegs hören, Podcasts verwalten oder einen beliebigen Bluetooth-Lautsprecher bedienen möchte, sollte sich dagegen nach einer anderen Lösung umsehen.

Kambrium Software GmbH richtet sich mit dieser kostenlosen Musik- und Audio-App an eine klar umrissene Zielgruppe. Die Bewertung von 4,1 und die Zahl von mehr als 10.000 Installationen deuten auf eine vorhandene, aber eher spezialisierte Nutzerschaft hin. Ich würde sie als praktische Ergänzung für SoundTouch-Besitzer empfehlen, besonders wenn Multiroom im Mittelpunkt steht. Für eine wirklich inklusive Nutzung sind jedoch die eigene Bildschirmdarstellung, die motorischen Möglichkeiten und die Komplexität der Lautsprecherkonfiguration entscheidender als die App allein.

Unterm Strich ist Bosman keine vollständige Alternative zu jeder Musik-App und auch kein Ersatz für jede Form von Fernbedienung. Sie ist eine fokussierte Steuerzentrale für ein bestimmtes Lautsprecherumfeld. Wenn genau dieses Umfeld vorhanden ist und die wichtigsten Räume klar organisiert sind, kann sie den Alltag spürbar vereinfachen. Wer dagegen maximale Universalität, umfangreiche Streamingfunktionen oder besonders große physische Bedienelemente braucht, fährt mit einer anderen Lösung wahrscheinlich besser.

Vorteile

  • Steuert SoundTouch-Lautsprecher bequem über WLAN im selben Netzwerk.
  • Schneller Zugriff auf Favoriten und gespeicherte Wiedergabelisten.
  • Lautstärke und Wiedergabe lassen sich direkt vom Smartphone bedienen.
  • Praktisch
  • wenn die Originalfernbedienung nicht griffbereit ist.
  • Übersichtliche Oberfläche für grundlegende Fernbedienungsfunktionen.

Nachteile

  • Funktioniert nur mit kompatiblen Bose-SoundTouch-Geräten.
  • Smartphone und Lautsprecher müssen im gleichen WLAN verbunden sein.
  • Keine vollwertige Musikbibliothek oder Streaming-Plattform integriert.
  • Verbindungsprobleme können die Bedienung gelegentlich verzögern.
  • Für neuere Bose-Systeme möglicherweise nicht mehr optimal unterstützt.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Bosman – SoundTouch Remote und wofür wird die App verwendet?

Bosman – SoundTouch Remote ist eine alternative Fernbedienungs-App für Bose-SoundTouch-Lautsprecher und kompatible Multiroom-Systeme. Sie ermöglicht es, Geräte im lokalen WLAN zu steuern, Musikquellen auszuwählen, die Wiedergabe zu starten oder zu pausieren und die Lautstärke anzupassen. Vor dem Download sollte geprüft werden, ob das eigene Bose-Modell und die verwendete Softwareversion unterstützt werden.

Welche Geräte und Betriebssysteme werden von Bosman – SoundTouch Remote unterstützt?

Die App richtet sich hauptsächlich an Nutzer von Bose-SoundTouch-Geräten, die über dasselbe Heimnetzwerk erreichbar sind. Die tatsächliche Kompatibilität kann jedoch vom Lautsprechermodell, der Firmware, dem Smartphone und der installierten Android- oder iOS-Version abhängen. Deshalb empfiehlt es sich, vor der Installation die Angaben im jeweiligen App-Store sowie die Liste unterstützter SoundTouch-Produkte zu kontrollieren.

Benötigt Bosman – SoundTouch Remote eine Internetverbindung?

Für die grundlegende Steuerung muss das Smartphone in der Regel mit demselben lokalen WLAN verbunden sein wie die SoundTouch-Lautsprecher. Eine Internetverbindung kann zusätzlich erforderlich sein, wenn Streamingdienste, Internetradio, Firmwareinformationen oder andere Online-Funktionen verwendet werden. Funktioniert die Erkennung nicht, sollten WLAN-Netzwerk, Router-Isolierung und die Berechtigungen der App überprüft werden.

Welche Funktionen bietet Bosman – SoundTouch Remote im Alltag?

Mit Bosman – SoundTouch Remote lassen sich kompatible SoundTouch-Geräte meist bequem über eine alternative Benutzeroberfläche bedienen. Dazu gehören typischerweise Lautstärkeregelung, Wiedergabesteuerung, Auswahl von Lautsprechern oder Zonen sowie der Zugriff auf verfügbare Musikquellen und gespeicherte Voreinstellungen. Der genaue Funktionsumfang kann je nach Bose-Gerät und App-Version variieren, weshalb nicht jede offizielle SoundTouch-Funktion garantiert verfügbar ist.

Ist Bosman – SoundTouch Remote sicher und kostenlos nutzbar?

Vor der Nutzung sollten Interessierte die Angaben zur Preisgestaltung, Werbung, In-App-Käufen und zum Datenschutz im offiziellen Store prüfen, da sich diese Informationen mit neuen Versionen ändern können. Da die App Netzwerkzugriff benötigt, sollte sie nur aus einer vertrauenswürdigen Quelle installiert werden. Außerdem ist es sinnvoll, die angeforderten Berechtigungen zu kontrollieren und keine unbekannten Zugangsdaten innerhalb der App einzugeben.

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