BeachNow - Strandkorb mieten
- Bewertung
- 4,6
- Downloads
- 10.000+
- Alter
- USK ab 0 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- BeachNow - Strandkorb mieten
- Kategorie
- Reisen & Lokales
- Paketname
- de.beachnow.b2c
- Entwickler
- BeachNow GmbH
- Bewertung
- 4,6
- Version
- 2.0.151
Analyse von Appcrazy
Ein Strandkorb gehört für mich zu den angenehmsten Erfindungen an Nordsee und Ostsee: Man kommt an, stellt die Tasche ab, sitzt windgeschützt und muss nicht erst den perfekten Platz im Sand suchen. Genau an diesem Übergang setzt BeachNow an. Die kostenlose Reise- und Lokale-App von BeachNow GmbH möchte die Suche nach einem Strandkorb, die Buchung und den Zugang in einem mobilen Ablauf bündeln. Ich habe sie deshalb nicht wie eine gewöhnliche Tourismus-App betrachtet, sondern als praktisches Werkzeug für einen konkreten Strandtag.
Mein erster Eindruck fällt positiv aus, aber nicht völlig unkritisch. Die Anwendung ist besonders interessant, wenn ich meinen Aufenthalt an der Küste flexibel planen möchte und keine Lust habe, vor Ort mehrere Vermietungen abzulaufen. Gleichzeitig bleibt ein Strandkorb immer an einen bestimmten Ort und an die dortige Verfügbarkeit gebunden. Die App ersetzt also nicht die Entscheidung, welcher Strandabschnitt zu meinem Tag passt. Sie kann diese Entscheidung aber deutlich bequemer machen.
Worauf ich bei der Entscheidung geachtet habe
Für mich ist bei einer solchen App nicht allein wichtig, ob sie modern aussieht. Entscheidend ist, ob ich in einer typischen Urlaubssituation schnell zu einem brauchbaren Ergebnis komme: Ich bin vielleicht schon unterwegs, das Wetter ist besser als erwartet, und ich möchte für den Nachmittag einen geschützten Platz am Meer. Dann brauche ich keine lange Recherche, sondern eine klare Orientierung, eine nachvollziehbare Buchung und einen Zugang, der ohne unnötige Unsicherheit funktioniert.
BeachNow richtet sich genau an diese spontanen und planbaren Fälle. Der Store fasst das Konzept mit Buchen, Öffnen und Genießen zusammen. In der Praxis lese ich daraus einen Ablauf, bei dem die App nicht nur als Verzeichnis von Stränden gedacht ist, sondern als Verbindung zwischen Auswahl und Nutzung. Das ist ein wichtiger Unterschied zu einer allgemeinen Karten-App, die zwar Orte anzeigen kann, aber nicht automatisch den gesamten Weg zum reservierten Strandkorb begleitet.
Ich würde vor der Nutzung drei Fragen klären. Erstens: Liegt der gewünschte Strandabschnitt überhaupt in dem Bereich, den ich besuchen möchte? Zweitens: Will ich einen festen Platz im Voraus organisieren oder lieber spontan nach einer freien Sitzgelegenheit suchen? Drittens: Bin ich bereit, mich auf einen bestimmten Standort festzulegen? Gerade die dritte Frage wird oft unterschätzt. Ein reservierter Strandkorb ist praktisch, aber er macht den Tagesplan weniger frei als eine einfache Decke, mit der ich jederzeit weiterziehen kann.
Die App ist kostenlos erhältlich und für alle Altersstufen freigegeben. Das macht sie auch für Familien unkompliziert, zumindest was den Zugang zur Anwendung betrifft. Für Eltern ist der praktische Vorteil weniger die App selbst als die bessere Planbarkeit: Wenn Kinder, Gepäck oder ein Kinderwagen dabei sind, kann ein geschützter Sitzplatz den Strandtag spürbar entspannter machen. Trotzdem sollte ich die Anwendung nicht mit einer vollständigen Urlaubsplanung verwechseln. Sie ist auf den Strandkorb fokussiert, nicht auf jede Frage rund um Anreise, Gastronomie oder Ausflugsziele.
Für wen der Ablauf besonders sinnvoll ist
Am meisten überzeugt mich das Konzept bei Menschen, die ihren Küstentag nicht dem Zufall überlassen möchten. Dazu gehören Familien mit kleinem Zeitfenster, ältere Reisende, Paare mit viel Gepäck und Besucher, die nur für einige Stunden an den Strand kommen. Auch wer mit dem Zug oder Bus anreist und nicht erst verschiedene Strandabschnitte abklappern möchte, kann von einer vorherigen Auswahl profitieren.
Ein realistisches Beispiel: Ich verbringe den Vormittag in einer Ferienwohnung, sehe am frühen Nachmittag, dass sich das Wetter stabilisiert, und möchte noch ans Meer. Statt erst vor Ort nach einer Vermietung zu suchen, öffne ich BeachNow, prüfe die verfügbaren Möglichkeiten und entscheide, ob der passende Strandkorb den zusätzlichen Weg wert ist. Wenn der Zugang anschließend tatsächlich über die App funktioniert, spare ich mir einen unnötigen Umweg und kann meine Strandzeit besser einschätzen.
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Weniger passend ist BeachNow für mich, wenn ich grundsätzlich ohne feste Planung reise oder jeden Tag an einem anderen, möglichst abgelegenen Strandabschnitt verbringen möchte. Wer den Strandkorb nur als Notlösung betrachtet und lieber spontan dort sitzt, wo gerade Platz ist, braucht nicht unbedingt einen digitalen Buchungsweg. Auch für Reisende, die hauptsächlich Informationen zu Wanderwegen, Fähren, Museen oder Restaurants suchen, wäre eine breiter aufgestellte Reise-App die bessere erste Anlaufstelle.
Was die App gegenüber der üblichen Suche besser macht
Die klassische Alternative besteht oft aus einer Suchmaschine, einer Karten-App und anschließendem Telefonat mit einer örtlichen Vermietung. Dieser Weg kann funktionieren, fühlt sich aber schnell zerstreut an. Ich muss erst herausfinden, welche Anbieter am gewünschten Strand aktiv sind, dann Öffnungszeiten oder Verfügbarkeit erfragen und schließlich klären, wie ich an meinen Platz komme. BeachNow ist dort stärker, wo diese Schritte in einer einzigen strandbezogenen Anwendung zusammenlaufen.
Der Vorteil liegt nicht nur in weniger Sucharbeit. Eine zentrale App verändert auch die Entscheidung selbst. Statt mich an den erstbesten Strandkorb zu binden, kann ich bewusster überlegen, ob Lage, Zeitpunkt und Aufenthaltsdauer zusammenpassen. Das ist besonders nützlich, wenn ich mit mehreren Personen unterwegs bin. Ein kurzer Blick auf die verfügbaren Optionen kann verhindern, dass ich mit einer Gruppe anreise und erst dann feststelle, dass kein gemeinsamer Platz mehr zu bekommen ist.
Gegenüber einer telefonischen Reservierung ist der digitale Weg außerdem angenehmer, wenn ich mich nicht auf ein Gespräch während der Fahrt oder in einer lauten Umgebung verlassen möchte. Ich kann die Auswahl in Ruhe vornehmen und habe den Vorgang auf dem Smartphone. Der Haken: Eine App wirkt nur dann wirklich überlegen, wenn die Informationen aktuell und der Zugang verständlich sind. Bei jeder digitalen Buchung bleibt deshalb ein Rest Vertrauen in die Aktualität der Anzeige.
Details, die im Alltag den Unterschied machen
Ein nützlicher Arbeitsablauf ist, die Buchung nicht erst am Strand zu beginnen. Ich würde die App bereits am Vorabend oder während des Frühstücks öffnen, den gewünschten Küstenabschnitt festlegen und anschließend prüfen, wie viel Zeit ich realistisch dort verbringen kann. So vermeide ich, dass die Anreise länger dauert als der eigentliche Aufenthalt. Gerade an stark besuchten Tagen ist diese zeitliche Planung wichtiger als die reine Frage, ob noch ein Strandkorb frei ist.
Ein zweiter, weniger offensichtlicher Punkt betrifft die Gruppe. Bei zwei Personen reicht eine passende Option oft schnell aus. Bei Familien oder Freunden sollte ich dagegen zuerst den gemeinsamen Bedarf klären: Brauchen alle einen Sitzplatz, soll das Gepäck geschützt liegen, und möchte jemand zwischendurch spazieren gehen? Eine Buchung ist nicht automatisch die beste Lösung, wenn ein Teil der Gruppe lieber mobil bleibt. Ich sehe BeachNow deshalb als Planungswerkzeug, nicht als Grund, den ganzen Tag an einem Platz zu verbringen.
Der dritte praktische Tipp ist, den Zugang nicht erst in dem Moment zu testen, in dem ich bereits vor dem Strandkorb stehe. Ich würde mein Smartphone vorher ausreichend laden, die App geöffnet bereithalten und mich mit dem Ablauf vertraut machen. Das ist keine Kritik an BeachNow, sondern eine vernünftige Vorsichtsmaßnahme bei jeder Anwendung, die eine digitale Öffnung oder einen mobilen Nachweis verspricht. Am Strand sind nasse Hände, Sonne auf dem Display und schwankende Verbindung keine idealen Bedingungen für spontane Fehlersuche.
Auch die Rückkehr sollte ich mitdenken. Wenn ich den Strandkorb vorzeitig verlasse, ist damit nicht automatisch geklärt, ob ich den Platz später wieder nutzen möchte oder ob der Tag für mich beendet ist. Ich würde deshalb vor dem Verlassen prüfen, welche Hinweise die App zum gebuchten Zeitraum und zum Zugang zeigt. Diese kleine Gewohnheit verhindert Missverständnisse und hilft mir, den digitalen Ablauf genauso sorgfältig zu behandeln wie eine klassische Reservierung.
Wo BeachNow seine Stärke ausspielt
Die größte Stärke sehe ich in der Konzentration auf einen sehr konkreten Urlaubsmoment. Viele Reise-Apps wollen gleichzeitig Unterkünfte, Sehenswürdigkeiten, Verkehr und Gastronomie abdecken. BeachNow muss nicht alles können, um nützlich zu sein. Wenn ich bereits weiß, dass ich an die Nordsee oder Ostsee möchte und dort einen Strandkorb suche, ist die Spezialisierung ein Vorteil. Die Anwendung lenkt mich nicht durch eine große Sammlung allgemeiner Ausflugstipps, sondern bleibt beim eigentlichen Bedarf.
Auch die niedrige Einstiegshürde gefällt mir. Die App ist kostenlos und wurde von BeachNow GmbH entwickelt. Ihre durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,6 aus rund 861 Bewertungen; außerdem kommt sie auf mehr als 10.000 Installationen. Diese Zahlen machen sie für mich nicht automatisch perfekt, zeigen aber, dass sie nicht nur als bloße Idee existiert. Ich würde die Bewertung als ermutigendes Signal lesen, nicht als Ersatz für den eigenen Test am konkreten Urlaubsort.
Die Versionsangabe 2.0.151 deutet zudem darauf hin, dass das Produkt weiter gepflegt wird. Für mich ist das bei einer App mit Buchungs- und Zugangsbezug relevant, weil Aktualisierungen gerade bei solchen Abläufen wichtiger sind als bei einer rein statischen Informationsseite. BeachNow läuft ab iOS- oder Android-Version 9, wodurch auch ältere Geräte grundsätzlich in Betracht kommen. Vor der Abreise würde ich trotzdem prüfen, ob mein Smartphone die App zuverlässig ausführt, besonders wenn es schon einige Jahre alt ist.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Verbindung aus Vorausplanung und spontaner Nutzung. Ich muss nicht zwingend Wochen im Voraus einen kompletten Strandtag festlegen. Die App kann auch dann sinnvoll sein, wenn sich der Tagesplan erst später ergibt. Genau diese Mischung unterscheidet sie von einer rein telefonischen Reservierung, bei der ich mich stärker nach den Erreichbarkeiten einer Vermietung richten muss.
Die Grenzen der digitalen Bequemlichkeit
Die Spezialisierung bringt aber auch eine klare Grenze mit sich: BeachNow hilft mir nur dort, wo Strandkörbe über das System erreichbar sind. Wenn mein Lieblingsabschnitt nicht dabei ist oder ich bewusst einen sehr individuellen Anbieter suche, muss ich auf die klassische Suche ausweichen. Eine Karten-App oder die Website des örtlichen Tourismusverbands kann dann mehr Überblick geben, auch wenn die eigentliche Buchung anschließend weniger bequem ist.
Ich würde außerdem nicht blind davon ausgehen, dass eine angezeigte Verfügbarkeit meine gesamte Tagesplanung garantiert. Wetter, Anreise, Parkplatzsuche und die Entfernung vom Aufenthaltsort bleiben reale Faktoren. Ein Strandkorb kann reserviert sein und trotzdem unpraktisch liegen, wenn ich mit kleinen Kindern einen langen Weg zurücklegen muss. Vor der Buchung sollte ich deshalb den Standort mit meiner Anreise abgleichen, statt nur auf die Verfügbarkeit zu schauen.
Die digitale Öffnung ist bequem, kann aber eine zusätzliche Fehlerquelle sein. Bei einer traditionellen Vermietung spreche ich im Zweifel direkt mit einer Person. In der App muss ich mich auf die Anzeige, mein Gerät und den vorgesehenen Ablauf verlassen. Wer bei technischen Problemen schnell nervös wird oder nur ein älteres Smartphone mit wenig Akku nutzt, sollte einen einfachen Plan B im Kopf behalten. Das kann bedeuten, die Kontaktdaten des Strands vorher griffbereit zu haben oder nicht erst in letzter Minute zu buchen.
Auch für Menschen, die gern handeln, ist die App nicht immer die beste Wahl. Bei einer spontanen Nachfrage vor Ort lässt sich manchmal persönlich klären, ob ein anderer Platz, eine andere Zeit oder eine flexible Lösung möglich ist. Ein digitaler Ablauf ist dafür strukturierter, aber möglicherweise weniger persönlich. Ich sehe das nicht als Mangel für alle, sondern als klare Stilfrage: Komfort und Selbstbedienung auf der einen Seite, direkter Austausch und spontane Anpassung auf der anderen.
Wann eine andere Lösung besser passt
Wenn ich den gesamten Urlaub organisieren möchte, würde ich BeachNow nicht als einzige Reise-App verwenden. Für Unterkünfte, Routen, Wetter und regionale Aktivitäten brauche ich weiterhin andere Quellen. Der sinnvollste Vergleich ist deshalb nicht „diese App gegen jede andere App“, sondern „spezialisierte Strandkorb-Buchung gegen allgemeine Reiseplanung“. BeachNow gewinnt beim konkreten Strandkorb, während eine umfassende Reise-App beim Gesamtbild des Aufenthalts stärker sein kann.
Die direkte Vermietung vor Ort bleibt ebenfalls eine gute Alternative, wenn ich flexibel bin und keine feste Zusage brauche. Sie passt zu einem freien Strandtag, an dem ich den Ort erst erkunden und mich dann entscheiden möchte. BeachNow ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Sitzplatz ein wichtiger Bestandteil des Tagesplans ist. Besonders bei einer Familie oder einer Gruppe würde ich die vorherige Organisation höher bewerten als die Möglichkeit, spontan noch etwas zu finden.
Eine allgemeine Karten-App ist nützlich, wenn mir die genaue Lage wichtiger ist als die Buchung. Ich kann damit Entfernungen, Wege und nahegelegene Ziele vergleichen. Für den eigentlichen Strandkorb ist sie aber weniger spezialisiert. Wer zwischen mehreren Küstenabschnitten schwankt, kann daher beide Ansätze kombinieren: zuerst die Umgebung und Anreise mit einer Karte einschätzen, danach BeachNow für die konkrete Strandkorb-Entscheidung nutzen. So vermeide ich, eine bequeme Buchung an einem für mich ungünstigen Ort vorzunehmen.
Was der Wechsel zu BeachNow praktisch bedeutet
Der Wechsel von einer telefonischen oder persönlichen Reservierung zu einer App ist nicht kostenlos im Sinne von Aufwand, auch wenn BeachNow selbst kostenlos angeboten wird. Ich muss die Anwendung installieren, mich mit ihrer Bedienung vertraut machen und mein Smartphone am Strand als Teil des Ablaufs einplanen. Dieser Aufwand ist klein, lohnt sich aber vor allem dann, wenn ich die Funktion mehr als einmal nutzen möchte oder den Strandtag mit mehreren Personen koordinieren muss.
Für einen einzigen, völlig spontanen Besuch kann die klassische Lösung sogar schneller sein. Wenn ich bereits am Strand stehe und direkt vor mir eine freie Vermietung sehe, bringt mir die Installation einer App nicht unbedingt einen Vorteil. Der Mehrwert entsteht vorher: bei der Auswahl, bei der zeitlichen Planung und beim Versuch, unnötige Wege zu vermeiden. Ich würde BeachNow daher nicht aus Gewohnheit installieren, sondern passend zu meinem konkreten Reiseplan.
Ein guter Einstieg ist, die Anwendung zunächst ohne Zeitdruck anzusehen. Ich würde mich mit den verfügbaren Strandbereichen vertraut machen, die gewünschte Region eingrenzen und erst danach eine verbindliche Entscheidung treffen. So entdecke ich mögliche Einschränkungen, bevor ich mit Gepäck unterwegs bin. Für Familien empfehle ich außerdem, das Smartphone der Person zu überlassen, die auch während des Ausflugs zuverlässig erreichbar bleibt. Ein gemeinsamer Zugang auf mehreren Geräten kann praktisch sein, sollte aber nicht zu Verwirrung führen.
Wenn ich häufig an Nord- oder Ostsee unterwegs bin, kann sich die App als feste Ergänzung meiner Reiseausrüstung etablieren. Dann kenne ich den Ablauf bereits und kann schneller entscheiden. Bei einem einzelnen Küstenbesuch hängt der Nutzen stärker davon ab, ob der gewünschte Strandabschnitt unterstützt wird und ob ich tatsächlich einen Strandkorb brauche. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil eine spezialisierte App nicht automatisch für jeden Strandtag notwendig ist.
Mein Urteil für unterschiedliche Strandtage
Für einen geplanten Familientag würde ich BeachNow klar in die engere Auswahl nehmen. Ein geschützter Platz, weniger Sucherei und ein digitaler Ablauf können den Start entspannen. Ich würde die Buchung trotzdem mit der Anreise, dem Wetter und den Bedürfnissen der Kinder abgleichen. Für ein Paar, das nur kurz ans Meer möchte, ist die App ebenfalls interessant, wenn der Aufenthalt zu einer bestimmten Zeit stattfinden soll und ein verlässlicher Platz wichtiger ist als maximale Spontaneität.
Für einen langen Erkundungstag mit mehreren Strandwechseln sehe ich sie dagegen kritischer. Dann ist ein fester Strandkorb eher ein Zwischenstopp als das Zentrum des Tages. Eine Karte, ein Wetterdienst und lokale Hinweise können in diesem Fall mehr bringen. Auch wer grundsätzlich lieber mit einer Decke reist, sollte sich nicht einreden, dass eine digitale Buchung automatisch mehr Urlaub bedeutet. Der Komfort ist real, aber er hat nur Wert, wenn ich den Platz auch wirklich nutzen möchte.
Die technische Seite würde ich vor der Abfahrt bewusst absichern. Mein Smartphone wäre geladen, die Anwendung aktualisiert und der Buchungsablauf einmal in Ruhe geöffnet. Weil BeachNow ab iOS- und Android-Version 9 läuft, ist die Einstiegshürde bei älteren Geräten vergleichsweise niedrig. Trotzdem bleibt mein persönlicher Rat: Nicht erst im Wind, in der Sonne oder mit nassen Händen herausfinden, wie der Zugang funktioniert.
Für die Altersfreigabe ab 0 Jahren sehe ich keinen besonderen Stolperstein im Familienalltag. Kinder können natürlich dabei sein, aber die eigentliche Buchung würde ich als erwachsene Begleitperson erledigen. So bleiben Standort, Zeitraum und Zugang bei der Person, die den Strandtag organisiert. Das ist weniger eine Frage der App als eine sinnvolle Aufteilung, wenn mehrere Menschen gemeinsam unterwegs sind.
Meine klare Empfehlung
Ich empfehle BeachNow vor allem dann, wenn der Strandkorb ein fester Bestandteil deines Tagesplans sein soll. Die kostenlose App von BeachNow GmbH ist auf einen konkreten Bedarf zugeschnitten und wirkt dadurch nützlicher als eine allgemeine Reiseanwendung, sobald es um Auswahl, Buchung und Zugang zu einem Strandkorb an Nordsee oder Ostsee geht. Die gute durchschnittliche Bewertung von 4,6 und die bereits erreichte Verbreitung sprechen dafür, dass sich ein Blick darauf lohnt.
Ich würde sie nicht als vollständigen Ersatz für Karten, Wetterinformationen oder regionale Reiseportale verstehen. Ihre Stärke liegt enger: Sie kann den Weg vom Wunsch nach einem Strandkorb bis zur Nutzung vereinfachen. Wer spontan bleibt, mehrere Strände an einem Tag besuchen möchte oder lieber persönlich mit einer Vermietung spricht, fährt mit einer anderen Lösung möglicherweise besser.
Mein praktischer Rat lautet deshalb, BeachNow vor dem Strandtag zu testen und die Entscheidung nicht nur nach der Verfügbarkeit zu treffen. Prüfe, ob der Standort zu deiner Route passt, ob die Zeit zu deinem Aufenthalt passt und ob alle Mitreisenden den festen Platz wirklich wollen. Wenn diese drei Punkte stimmen, ist die App eine angenehm direkte Lösung. Wenn nicht, bleibt der klassische Strandbesuch ohne digitale Reservierung die ehrlichere und womöglich passendere Wahl.
Unter dem Strich sehe ich BeachNow als hilfreiche Spezial-App für Menschen, die ihren Küstenaufenthalt komfortabler und etwas planbarer machen möchten. Sie ist kein Muss für jeden Strandtag, aber eine sinnvolle Begleitung für Familien, Kurzbesucher und alle, die nicht erst vor Ort auf die Suche gehen wollen. Genau diese klare Aufgabe erfüllt sie überzeugender als viele allgemeine Reise-Apps.
Vorteile
- Strandkörbe lassen sich bequem vorab per Smartphone reservieren.
- Übersichtliche Darstellung verfügbarer Standorte und Mietzeiträume.
- Spart die Suche vor Ort und erhöht die Planungssicherheit am Strand.
- Digitale Buchung ist besonders praktisch für Familien und Ausflüge.
- Lokale Angebote können je nach Strand direkt in der App gefunden werden.
Nachteile
- Die Verfügbarkeit hängt stark von Saison
- Wetter und Standort ab.
- Nicht an jedem Strand sind Strandkörbe über die App buchbar.
- Zusätzliche Gebühren oder Mindestmietzeiten können je nach Anbieter gelten.
- Für die Nutzung und Buchung ist meist eine Internetverbindung erforderlich.
- Stornierungsbedingungen unterscheiden sich möglicherweise je nach Strandkorbvermieter.
Häufig gestellte Fragen
Was ist BeachNow – Strandkorb mieten und wie funktioniert die App?
BeachNow ist eine mobile Anwendung, mit der Sie Strandkörbe an teilnehmenden Stränden suchen und reservieren können. Nach dem Öffnen wählen Sie in der Regel einen Ort oder Strandabschnitt, prüfen verfügbare Strandkörbe und wählen Datum sowie gewünschte Mietdauer aus. Anschließend werden die Buchungsdetails angezeigt, bevor Sie die Reservierung bestätigen und bezahlen.
An welchen Stränden kann ich über BeachNow einen Strandkorb mieten?
Die Verfügbarkeit hängt davon ab, welche Strandkorbvermieter und Küstenorte an BeachNow teilnehmen. In der App können Sie nach einem bestimmten Ort suchen oder die verfügbaren Standorte prüfen. Da sich Angebot, Öffnungszeiten und Strandabschnitte saisonal ändern können, sollten Sie vor der Buchung kontrollieren, ob der gewünschte Strand tatsächlich gelistet ist und der ausgewählte Zeitraum angeboten wird.
Welche Informationen sollte ich vor der Buchung eines Strandkorbs prüfen?
Vor dem Abschluss der Reservierung sollten Sie insbesondere Standort, Strandabschnitt, Datum, Mietzeitraum und Anzahl der Personen kontrollieren. Achten Sie außerdem auf Hinweise zu Ausstattung, Zugänglichkeit, Abholung oder Nutzung vor Ort sowie auf mögliche Sonderbedingungen. Je nach Anbieter können sich die Regeln für Stornierung, Verspätung, Wetter und Rückgabe unterscheiden und in der Buchungsübersicht aufgeführt sein.
Wie wird die Buchung über BeachNow bezahlt und erhalte ich eine Bestätigung?
Die verfügbaren Zahlungsarten werden normalerweise während des Buchungsvorgangs angezeigt und können je nach Anbieter oder Plattform variieren. Nach erfolgreicher Zahlung beziehungsweise Bestätigung sollte die Reservierung in der App oder per E-Mail nachvollziehbar sein. Prüfen Sie die Buchungsbestätigung sorgfältig, da sie wichtige Angaben wie Zeitraum, Standort, Reservierungsnummer und mögliche Hinweise für die Nutzung enthalten kann.
Kann ich eine BeachNow-Reservierung stornieren oder bei schlechtem Wetter ändern?
Ob eine Buchung storniert, geändert oder erstattet werden kann, richtet sich nach den Bedingungen des jeweiligen Strandkorbvermieters. Lesen Sie deshalb vor der Zahlung die angezeigten Stornierungs- und Wetterregelungen. Bei schlechtem Wetter besteht nicht automatisch Anspruch auf eine Erstattung. Falls eine Änderung möglich ist, sollten Sie sich möglichst früh über die in der App angegebenen Kontaktmöglichkeiten an den zuständigen Anbieter wenden.
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