BBBank SecureGo+ icon

BBBank SecureGo+

Bewertung
4,5
Downloads
100.000+
Alter
USK ab 0 Jahren
Werbung

Zusätzliche Informationen

App-Name
BBBank SecureGo+
Kategorie
Finanzen
Paketname
de.bbbank.securego
Entwickler
BBBank eG
Bewertung
4,5
Version
4.3.6
Werbung

Appcrazy Analyse von Appcrazy

Wenn eine Banking-App eine Überweisung oder Kartenzahlung freigeben soll, möchte ich nicht erst lange nach einer passenden Lösung suchen. Genau hier setzt BBBank SecureGo+ an: Die App von BBBank eG dient dazu, Banking- und Kreditkarten-Transaktionen auf dem Smartphone zu authentifizieren. Ich sehe sie deshalb weniger als klassische Banking-App und mehr als digitale Freigabestelle, die einen klar abgegrenzten Teil des Bankalltags übernimmt.

In meinem Alltag ist diese Trennung zunächst ungewohnt. Ich erledige eine Zahlung möglicherweise im Online-Banking oder in einer anderen Banking-Anwendung und wechsle dann zu SecureGo+, um die Transaktion zu bestätigen. Das ist kein zusätzlicher Finanzplaner und auch kein Ersatz für den Kontozugriff. Gerade diese Begrenzung ist aber sinnvoll: Die App soll nicht alles können, sondern den entscheidenden Moment der Bestätigung sicher und nachvollziehbar abbilden.

Die Anwendung ist kostenlos und für alle Altersgruppen ab null Jahren eingestuft. Sie wurde am 24. August 2021 veröffentlicht und liegt aktuell in Version 4.3.6 vor; als Mindestvoraussetzung wird iOS oder Android ab Version 10 genannt. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,5 aus rund 5.400 Bewertungen und mehr als 100.000 Installationen wirkt sie wie eine etablierte Lösung für Kundinnen und Kunden der BBBank. Für mich ist dabei wichtiger als die Zahlen, dass ihr Zweck sofort verständlich bleibt: SecureGo+ ist für Freigaben da, nicht für die komplette Kontoverwaltung.

Wie sich SecureGo+ im gemeinsamen Haushalt bewährt

Ein realistischer Ablauf zwischen zwei Personen

Stell dir einen Haushalt vor, in dem eine Person das gemeinsame Konto hauptsächlich verwaltet, während die andere gelegentlich Rechnungen bezahlt oder eine Kartentransaktion bestätigen muss. Bei einer solchen Aufteilung entsteht schnell die Frage, welches Gerät für welche Freigabe zuständig ist. SecureGo+ löst diese organisatorische Frage nicht automatisch, aber die klare Funktion der App hilft dabei, Zuständigkeiten sauber zu trennen.

Ich würde die App nicht einfach auf einem gemeinsam genutzten Smartphone einrichten, ohne vorher festzulegen, wer dieses Gerät entsperren darf und wer die Freigaben tatsächlich auslösen soll. Eine Bestätigung ist schließlich keine harmlose Erinnerung, sondern kann eine finanzielle Handlung ermöglichen. Wenn mehrere Personen dasselbe Smartphone verwenden, sollte jeder Beteiligte wissen, ob eine angezeigte Transaktion wirklich von ihm erwartet wird. Ein schnelles Tippen aus Gewohnheit wäre hier die falsche Routine.

Praktisch kann ein gemeinsames Gerät trotzdem funktionieren, wenn der Haushalt klare Regeln hat. Eine Person startet beispielsweise die Überweisung am Computer, die andere prüft die angezeigten Angaben in SecureGo+ und bestätigt nur, wenn Betrag und Empfänger zur Absprache passen. Diese Aufteilung kann sogar hilfreich sein, weil die zweite Person einen bewussten Kontrollschritt übernimmt. Sie funktioniert aber nur, wenn beide verstehen, dass die App keine allgemeine Familienverwaltung ersetzt.

Werbung

Für ein persönliches Smartphone finde ich die Nutzung deutlich unkomplizierter. Die Freigabe bleibt bei der Person, die das Gerät normalerweise verwendet, und es gibt weniger Missverständnisse darüber, wer gerade eine Transaktion bestätigt. Wer dagegen ein Telefon mit Partner, Kindern oder anderen Haushaltsmitgliedern teilt, sollte nicht nur auf die technische Einrichtung achten, sondern vor allem auf die menschliche Absprache dahinter.

Die Grenze zwischen Bankzugriff und Freigabe

Ein häufiger Denkfehler wäre, SecureGo+ wie eine vollständige Banking-App zu behandeln. Ich würde dort nicht nach Kontoständen, Überweisungslisten oder umfangreichen Finanzfunktionen suchen. Der eigentliche Weg beginnt außerhalb der Anwendung: Eine Zahlung oder ein anderer Bankvorgang wird angestoßen, anschließend dient SecureGo+ zur Authentifizierung. Wer diesen Ablauf versteht, erlebt die App als fokussiert. Wer eine einzige Anwendung für alle Bankaufgaben erwartet, könnte sie dagegen zunächst als zu eingeschränkt empfinden.

Werfen Sie einen Blick auf unseren Blog

Diese Grenze ist auch für gemeinsam genutzte Geräte wichtig. Ein Familienmitglied kann die App öffnen und eine anstehende Freigabe sehen, ohne deshalb automatisch für sämtliche Kontofunktionen zuständig zu sein. Umgekehrt sollte niemand daraus schließen, dass die bloße Installation auf einem Gerät eine gemeinsame Kontoberechtigung schafft. Die App ist ein Werkzeug für die Bestätigung, nicht die Stelle, an der ein Haushalt seine Rollen oder Vollmachten festlegt.

Mein erster konkreter Tipp lautet deshalb: Vor der Einrichtung sollte man klären, welches Smartphone für die Freigaben vorgesehen ist und wer es im Alltag kontrolliert. Diese Entscheidung verhindert später mehr Probleme als jede spontane Suche nach einer Einstellung. Besonders bei einem gemeinsamen Konto lohnt es sich, den Ablauf einmal mit einer unkritischen Situation gedanklich durchzugehen: Wer startet den Vorgang, wer prüft die Daten, wer bestätigt und wie wird eine unerwartete Anfrage behandelt?

Einrichtung mit klaren persönlichen Grenzen

Bei einer Authentifizierungs-App ist die Einrichtung nicht bloß ein kurzer Download. Ich würde mir dafür Zeit nehmen und das Smartphone nicht nebenbei an andere Personen weiterreichen. Der wichtigste Punkt ist, dass das Gerät, auf dem die Bestätigung landet, eindeutig einer verantwortlichen Person oder einer klar vereinbarten Haushaltsrolle zugeordnet wird. Dadurch bleibt später nachvollziehbar, wer eine Transaktion geprüft haben sollte.

Auch die Kontogrenzen sollten von Anfang an verständlich sein. Wenn mehrere Konten, Karten oder Zugänge im Haushalt existieren, darf niemand allein aus dem Namen der App ableiten, welcher Vorgang zu welchem Bereich gehört. Ich würde jede angezeigte Freigabe aufmerksam mit dem Vorgang abgleichen, den ich zuvor selbst gestartet habe. Kommt eine Anfrage unerwartet oder passt sie nicht zur eigenen Handlung, wäre für mich Abbrechen beziehungsweise Nichtbestätigen die vernünftige Reaktion.

Ein zweiter nicht ganz offensichtlicher Tipp betrifft die Reihenfolge im Alltag: Erst den Auftrag im Banking prüfen, dann die SecureGo+-Anfrage öffnen und nicht umgekehrt gedankenlos bestätigen. So bleibt die App der zweite Kontrollpunkt und wird nicht zu einer reinen Gewohnheitsgeste. Gerade bei wiederkehrenden Zahlungen kann Routine die Aufmerksamkeit senken. Ich würde deshalb auch bekannte Empfänger nicht automatisch freigeben, wenn Betrag oder Anlass anders wirken als erwartet.

Die Version 4.3.6 zeigt, dass die Anwendung weiter als eigenständiges Produkt gepflegt wird. Trotzdem würde ich vor der Nutzung prüfen, ob das eigene Smartphone die erforderliche Betriebssystemversion erfüllt. Die Mindestanforderung liegt bei Version 10. Das ist für viele Geräte kein Hindernis, kann aber bei älteren Smartphones relevant werden. Wer ein altes Zweitgerät ausschließlich für Bankfreigaben aufbewahrt, sollte diesen Punkt vor dem Einrichtungsversuch berücksichtigen.

Warum ein gemeinsames Gerät nicht immer die beste Lösung ist

Ein Haushalt kann sich aus Bequemlichkeit für ein einziges Smartphone entscheiden. Das spart zunächst ein Gerät und macht die Freigaben scheinbar zentral. In der Praxis entsteht dadurch aber eine zusätzliche Abhängigkeit: Ist das Telefon nicht verfügbar, muss die Person mit dem Bankvorgang warten. Außerdem kann es unangenehm werden, wenn jemand eine Nachricht oder Freigabe sieht, die eigentlich nur für eine andere Person bestimmt war.

Ich würde SecureGo+ daher bevorzugt auf dem persönlichen Smartphone der Person einrichten, die die entsprechenden Bankvorgänge regelmäßig bestätigt. Ein gemeinsam genutztes Gerät passt eher zu Haushalten, die bewusst gemeinsam mit den Freigaben umgehen und jederzeit wissen, wer Zugriff darauf hat. Für Kinder oder Jugendliche würde ich die App nicht einfach als eigenständiges Finanzwerkzeug einplanen. Die Altersfreigabe ab null Jahren beschreibt die Einstufung der Anwendung, sagt aber nichts darüber aus, wer im Haushalt finanzielle Entscheidungen treffen sollte.

Das ist ein wichtiger Unterschied zwischen technischer Zugänglichkeit und Vertrauen. Ein Kind kann ein Smartphone bedienen, muss aber deshalb noch nicht die Verantwortung für Transaktionsfreigaben tragen. Bei älteren Angehörigen kann wiederum eine gemeinsame Absprache helfen, ohne dass man ihnen den gesamten Bankzugang überlässt. Die richtige Nutzung hängt also weniger vom Alter allein ab als von Verständnis, Verlässlichkeit und der Frage, wer die finanziellen Folgen einer Bestätigung überblicken kann.

Koordination bei Überweisungen und Kartentransaktionen

Im Haushalt hilft eine einfache Kommunikationsregel: Wer einen Vorgang startet, nennt kurz Anlass und erwartete Eckdaten, bevor die andere Person zur Freigabe aufgefordert wird. Das kann bei einer gemeinsamen Rechnung, einem Einkauf oder einer Kartenzahlung den Unterschied machen. SecureGo+ zeigt den Bestätigungsschritt, aber die App kann keine familiäre Absprache ersetzen. Die Verantwortung für das Erkennen einer ungewöhnlichen Anfrage bleibt bei den beteiligten Personen.

Ich finde diesen Kontrollgedanken besonders wertvoll, wenn mehrere Menschen dieselben Finanzen nutzen. Eine Person kann die Zahlung vorbereiten, während die andere die Details mit dem ursprünglichen Auftrag vergleicht. Das ist kein komplizierter Sicherheitsmechanismus, sondern eine alltagstaugliche Gewohnheit. Sie macht allerdings nur dann Sinn, wenn die zweite Person nicht bloß auf Zuruf bestätigt, sondern die Angaben wirklich liest.

Bei Kartentransaktionen ist die Situation oft spontaner. Ein Kauf kann unterwegs entstehen, und dann möchte niemand lange diskutieren. Trotzdem sollte eine unerwartete Freigabe nicht allein deshalb akzeptiert werden, weil gerade Zeitdruck besteht. Mein dritter konkreter Tipp lautet: Bei einer unklaren Anfrage zuerst den Kauf, den Händler oder den Anlass außerhalb von SecureGo+ überprüfen und erst danach entscheiden. Die App ist am stärksten, wenn sie als bewusster Prüfpunkt genutzt wird.

Für Paare, die ihre Finanzen vollständig getrennt halten, ist diese gemeinsame Koordination möglicherweise gar nicht nötig. Wenn jede Person eigene Konten und eigene Geräte verwendet, kann die persönliche Einrichtung übersichtlicher sein. Wer hingegen ein gemeinsames Konto mit wechselnden Zuständigkeiten führt, profitiert von einer vorher vereinbarten Regel, statt jedes Mal neu zu überlegen, wer reagieren soll.

Vertrauen, Alter und der Umgang mit Freigaben

Die Einstufung als USK ab null Jahren kann leicht den Eindruck erwecken, die App sei für jede Person im Haushalt gleichermaßen geeignet. Ich würde das anders bewerten. Die Anwendung mag ohne altersbezogene Einschränkung angeboten werden, aber eine Transaktionsfreigabe bleibt eine verantwortungsvolle Handlung. Entscheidend ist, ob die Person die angezeigten Informationen versteht und weiß, wann eine Anfrage nicht bestätigt werden darf.

Bei älteren Menschen kann die klare Spezialisierung ein Vorteil sein. Es gibt weniger Ablenkung durch Kontostände, Budgets oder zusätzliche Finanzfunktionen. Gleichzeitig kann der Wechsel zwischen Banking-Anwendung und SecureGo+ Fragen aufwerfen, besonders wenn jemand selten digitale Bankgeschäfte erledigt. In solchen Fällen würde ich den Ablauf gemeinsam erklären und nicht nur die App installieren. Eine kurze, wiederholbare Routine ist hilfreicher als die Annahme, dass die Oberfläche alles von selbst verständlich macht.

Bei Jugendlichen würde ich die Nutzung an die tatsächliche Kontoverantwortung knüpfen. Wenn ein junger Mensch eine eigene Bankbeziehung und die nötige Reife besitzt, kann die Authentifizierung Teil seines persönlichen Ablaufs sein. Bei einem Familiengerät oder einem gemeinsam verwalteten Konto sollte dagegen klar bleiben, dass die App keine automatische Erlaubnis für eigenständige Ausgaben darstellt. Technischer Zugriff und finanzielle Verantwortung sind zwei verschiedene Dinge.

Vertrauen bedeutet für mich außerdem, dass niemand die Freigabe lediglich deshalb übernimmt, weil eine andere Person gerade nicht erreichbar ist. In einem Haushalt kann das kurzfristig praktisch erscheinen, erschwert aber die Zuordnung und erhöht das Risiko einer unbemerkten Fehlbestätigung. Besser ist eine klare Vereinbarung darüber, wer im Normalfall bestätigt und wie mit einer unerwarteten Anfrage umgegangen wird.

Was SecureGo+ besser macht als typische Alternativen

Im Vergleich zu einer klassischen Banking-App mit eingebauter Bestätigung wirkt SecureGo+ zunächst weniger bequem, weil der Vorgang auf zwei Anwendungen verteilt ist. Dafür bleibt die Freigabe funktional getrennt vom eigentlichen Banking. Ich empfinde diese Trennung als Vorteil, wenn ich einen bewussten zweiten Blick möchte. Sie kann aber lästig werden, wenn ich häufig zwischen Anwendungen wechseln muss oder nur ein einziges Gerät zur Verfügung habe.

Gegenüber einer Bestätigung per SMS liegt die Stärke einer spezialisierten App für mich in der engeren Verbindung zum digitalen Banking-Ablauf. Eine SMS wirkt im Alltag zwar vertraut, ist aber als Gewohnheit nicht automatisch die angenehmste Lösung. SecureGo+ ist dagegen auf genau diesen Freigabemoment ausgerichtet. Trotzdem bleibt die App an das BBBank-Umfeld gebunden. Wer bei einer anderen Bank ist oder mehrere Banken in einer einzigen Anwendung bündeln möchte, findet eine allgemeine Banking-App wahrscheinlich passender.

Auch eine reine Sicherheits-App ohne Bankbezug wäre für diesen Zweck weniger direkt. SecureGo+ hat einen klaren Anwendungsbereich und verlangt deshalb keine umfangreiche Einarbeitung in zusätzliche Finanzfunktionen. Der Nachteil dieser Spezialisierung ist, dass sie außerhalb von Banking- und Kreditkartenbestätigungen kaum einen Mehrwert bietet. Ich würde sie nicht installieren, wenn ich keine entsprechenden BBBank-Vorgänge authentifizieren muss.

Für Menschen, die möglichst wenige Apps auf dem Smartphone haben möchten, ist die getrennte Lösung ein echter Abwägungspunkt. Für Personen, die sensible Schritte lieber bewusst voneinander trennen, kann sie sich dagegen richtig anfühlen. Meine Einschätzung hängt hier stark vom persönlichen Ablauf ab: Komfort gewinnt mit einer integrierten Lösung, Übersichtlichkeit und ein zusätzlicher Kontrollmoment sprechen für die spezialisierte Anwendung.

Alltagstauglichkeit und kleine Reibungspunkte

Die größte Stärke ist die Konzentration auf eine Aufgabe. Ich muss nicht durch Finanzübersichten navigieren, um eine anstehende Authentifizierung zu erledigen. Das macht die App für den konkreten Zweck leicht verständlich. Ihre Schwäche liegt genau daneben: Wer nicht weiß, dass der eigentliche Vorgang in einem anderen Banking-Kanal beginnt, kann sich beim ersten Kontakt fragen, warum die Anwendung allein so wenig zu tun scheint.

Auch die Abhängigkeit vom Smartphone sollte man ernst nehmen. Ein leerer Akku, ein nicht verfügbares Gerät oder ein gemeinsamer Haushalt mit unklarer Gerätezuordnung kann den Ablauf unterbrechen. Deshalb würde ich vor einer wichtigen Zahlung nicht erst im Ernstfall herausfinden wollen, wer die Freigabe durchführen kann. Der Installationsschritt ist nur der Anfang; die Alltagstauglichkeit entsteht durch eine funktionierende persönliche oder familiäre Routine.

Ein weiterer Reibungspunkt ist die Versuchung, vertraute Anfragen automatisch zu bestätigen. Gerade weil SecureGo+ schnell und spezialisiert arbeitet, kann die Bedienung zur Gewohnheit werden. Für mich gehört deshalb die Prüfung von Empfänger, Betrag und Anlass immer zum Vorgang. Die App kann den technischen Freigabeschritt unterstützen, aber sie nimmt mir nicht die Entscheidung ab, ob der Vorgang plausibel ist.

Wer mehrere Personen koordinieren muss, sollte außerdem nicht erwarten, dass SecureGo+ selbst Rollen verteilt oder den Haushalt organisiert. Die App bietet in meinem Verständnis eine Authentifizierung, keine Familienzentrale. Diese Erwartung schützt vor Enttäuschungen und verhindert, dass man eine fehlende Organisationsfunktion fälschlich als Fehler betrachtet.

Für wen ich die App empfehlen würde

Ich würde SecureGo+ vor allem BBBank-Kundinnen und -Kunden empfehlen, die Banking- oder Kreditkartentransaktionen auf dem Smartphone bestätigen möchten und eine separate Freigabe-Anwendung akzeptieren. Die kostenlose Verfügbarkeit senkt die Einstiegshürde. Auch für einen Haushalt mit gemeinsamem Konto kann sie passen, wenn die Zuständigkeit für das Gerät und die Bestätigungen eindeutig geregelt ist.

Besonders sinnvoll finde ich sie für Menschen, die einen zusätzlichen bewussten Schritt zwischen Auftrag und Bestätigung schätzen. Wer regelmäßig am Computer bankt und die Freigabe auf dem Smartphone erledigen möchte, erhält dadurch eine klare Arbeitsteilung. Ebenso kann die App bei älteren Angehörigen hilfreich sein, wenn eine vertraute Person den Ablauf erklärt und die Verantwortung nicht stillschweigend auf mehrere Geräte verteilt wird.

Ich würde sie dagegen nicht als erste Wahl für Personen sehen, die eine vollständige Finanzverwaltung, gemeinsame Haushaltsbudgets oder eine zentrale Übersicht über mehrere Banken erwarten. Auch wer kein BBBank-Konto oder keine entsprechenden Transaktionen authentifizieren muss, hat keinen überzeugenden Grund, die Anwendung zu nutzen. Für ein Familienmitglied, das lediglich gelegentlich den Kontostand prüfen oder Ausgaben kategorisieren möchte, wäre eine Banking- oder Finanzplaner-App die passendere Kategorie.

Bei einem gemeinsam genutzten Smartphone kommt meine Empfehlung nur unter Bedingungen zustande: Alle Beteiligten müssen den Zugriff akzeptieren, die Freigabe darf nicht nebenbei erfolgen und die Zuständigkeit muss klar sein. Wenn diese Voraussetzungen fehlen, ist ein persönliches Gerät die bessere Lösung. Nicht weil die App dadurch mehr Funktionen bekommt, sondern weil die Grenze zwischen privatem Zugriff und gemeinsamer Finanzorganisation sauberer bleibt.

Mein Urteil für den Haushalt

Nach meiner Einschätzung ist BBBank SecureGo+ eine fokussierte Finanz-App mit einem klaren Nutzen: Sie unterstützt die Authentifizierung von Banking- und Kreditkarten-Transaktionen, ohne sich als vollständige Bankzentrale auszugeben. Diese Spezialisierung macht sie verständlich, verlangt aber, dass man den Wechsel zwischen dem eigentlichen Banking und der Freigabe akzeptiert.

Für eine einzelne Person auf dem eigenen Smartphone ist der Ablauf am leichtesten zu ordnen. In einem Haushalt kann die App ebenfalls gut funktionieren, wenn vorher festgelegt wurde, wer welche Vorgänge startet, wer die Angaben prüft und welches Gerät für die Bestätigung vorgesehen ist. Ohne diese Absprache schafft ein gemeinsames Gerät eher neue Unsicherheit, als dass es den Alltag vereinfacht.

Mein persönlicher Rat wäre, die Anwendung nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch einzurichten. Ich würde die erste Nutzung bewusst durchführen, die Rollen im Haushalt besprechen und unerwartete Anfragen grundsätzlich nicht aus Zeitdruck bestätigen. So wird aus einem zusätzlichen App-Schritt ein sinnvoller Kontrollmoment.

Unterm Strich empfehle ich SecureGo+ BBBank-Kundinnen und -Kunden, die eine kostenlose, spezialisierte Authentifizierungslösung benötigen. Die Bewertung von 4,5 bei rund 5.400 Stimmen und die Verbreitung von über 100.000 Installationen passen zu meinem Eindruck einer etablierten, zweckgebundenen Anwendung. Für komplexe Familienfinanzen oder mehrere Banken ist sie nicht gedacht. Als klar abgegrenzte Freigabestelle kann sie im persönlichen Alltag und in einem gut organisierten Haushalt jedoch zuverlässig ihren Platz finden.

Vorteile

  • Freigabe von Überweisungen direkt in der App möglich
  • Unterstützt moderne Sicherheitsverfahren wie Biometrie
  • Klare Benachrichtigungen bei neuen Freigabeanfragen
  • Gerätewechsel lässt sich mit einem Aktivierungscode absichern
  • Für viele BBBank-Onlinebanking-Funktionen zentral nutzbar

Nachteile

  • Aktivierung kann ohne gültigen Registrierungscode nicht abgeschlossen werden
  • Bei fehlendem Smartphone ist keine mobile Freigabe möglich
  • App benötigt aktuelle Betriebssystemversionen für zuverlässigen Betrieb
  • Eine Wiederherstellung nach Geräteverlust kann zusätzlichen Aufwand verursachen
  • Nutzung ist auf BBBank-Kunden und kompatible Bankzugänge beschränkt

Häufig gestellte Fragen

Was ist BBBank SecureGo+ und wofür wird die App benötigt?

BBBank SecureGo+ ist die Sicherheits- und Freigabe-App der BBBank. Sie wird verwendet, um bestimmte Online-Banking-Aktionen, etwa Überweisungen, Änderungen persönlicher Daten oder Kartenzahlungen im Internet, sicher zu bestätigen. Nach der Einrichtung erhalten Sie Freigabeanfragen direkt in der App und können diese nach Prüfung mit einer selbst gewählten Methode autorisieren.

Wie wird BBBank SecureGo+ eingerichtet und welche Voraussetzungen gibt es?

Für die Einrichtung benötigen Sie in der Regel ein aktives BBBank-Online-Banking, ein kompatibles Android- oder iOS-Gerät sowie einen gültigen Aktivierungscode oder Registrierungsbrief der Bank. Je nach Sicherheitsverfahren kann zusätzlich eine bestehende TAN-Methode erforderlich sein. Während der Aktivierung sollten Sie die angezeigten Daten sorgfältig vergleichen und die App nur aus dem offiziellen Google Play Store oder Apple App Store installieren.

Welche Sicherheitsfunktionen bietet BBBank SecureGo+?

Die App schützt Freigaben durch mehrere Sicherheitsmechanismen. Dazu gehören eine Gerätebindung, verschlüsselte Übertragung und je nach Gerätemodell die Anmeldung per App-Passwort, Fingerabdruck oder Gesichtserkennung. Vor jeder Bestätigung sollten Sie Empfänger, Betrag und weitere Transaktionsdaten prüfen. Verdächtige oder unerwartete Anfragen dürfen keinesfalls freigegeben werden, auch wenn sie angeblich dringend sind.

Funktioniert BBBank SecureGo+ auch ohne Internetverbindung oder im Ausland?

Für den Empfang und die Verarbeitung neuer Freigabeaufträge ist normalerweise eine Internetverbindung erforderlich. Im Ausland kann die App grundsätzlich genutzt werden, sofern Ihr Smartphone online ist und die notwendigen Dienste funktionieren. Bei einem Gerätewechsel, einer Neuinstallation oder Problemen mit der Mobilfunkverbindung kann jedoch eine erneute Aktivierung notwendig werden. Deshalb sollten Sie wichtige Bankgeschäfte nicht erst während einer Reise einrichten.

Was muss ich tun, wenn ich mein Smartphone verliere oder BBBank SecureGo+ nicht mehr funktioniert?

Bei Verlust oder Diebstahl Ihres Smartphones sollten Sie das Gerät sofort sperren lassen und die BBBank kontaktieren, damit der Zugang beziehungsweise die Gerätefreigabe geprüft und gegebenenfalls deaktiviert werden kann. Bei technischen Problemen helfen häufig ein App-Update, ein Neustart oder die Prüfung der Internetverbindung. Löschen Sie die App jedoch nicht vorschnell, da danach meist eine erneute Registrierung mit einem neuen Aktivierungscode erforderlich ist.

Werbung

Screenshots

BBBank SecureGo+

Diese Website stellt unabhängige Informationsinhalte über mobile Apps bereit, die von Drittanbietern erstellt wurden. Wir sind nicht für die Entwicklung oder den Vertrieb von Apps verantwortlich. Alle App-Namen, Logos und Marken gehören ihren jeweiligen Eigentümern. Kontaktdaten der Entwickler und Datenschutzrichtlinien werden nur zu Referenzzwecken angezeigt. Bitte kontaktieren Sie den Entwickler unter [email protected], https://www.bbbank.de oder http://www.bbbank.de/datenschutz-securego-plus-android.