Amex Deutschland
- Bewertung
- 4,7
- Downloads
- 500.000+
- Alter
- USK ab 0 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- Amex Deutschland
- Kategorie
- Finanzen
- Paketname
- com.americanexpress.android.acctsvcs.de
- Entwickler
- American Express
- Bewertung
- 4,7
- Version
- 7.32.1
Analyse von Appcrazy
Wer seine American-Express-Karte regelmäßig nutzt, möchte unterwegs nicht erst den Browser öffnen, sich durch Menüs arbeiten und hoffen, dass die letzte Zahlung schon verbucht ist. Genau hier setzt Amex Deutschland an. Ich habe die Finanz-App als tägliche Begleitung für Kontoverwaltung, Zahlungen und Transaktionen betrachtet und dabei vor allem darauf geachtet, wie gut sie in einen normalen Alltag passt: morgens kurz den verfügbaren Betrag prüfen, nach einem Einkauf eine Buchung kontrollieren oder unterwegs eine wichtige Kontoinformation nachsehen.
Mein erster Eindruck ist klar: Die Anwendung richtet sich nicht an Menschen, die eine vollständige Haushaltsbuch-App suchen, sondern an Karteninhaber, die ihre American-Express-Beziehung direkt vom Smartphone aus verwalten möchten. Sie ist kostenlos erhältlich, stammt von American Express und gehört bei Google Play mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,7 bei rund 21.000 Bewertungen zu den auffällig gut angenommenen Finanz-Apps. Das ist kein Ersatz für eine unabhängige Finanzplanung, aber ein sinnvoller Zugang zu den eigenen Kartendaten.
So funktioniert der tägliche Ablauf mit Amex Deutschland
Der praktische Ausgangspunkt: erst prüfen, dann handeln
In meiner Nutzung beginnt fast jeder Vorgang mit demselben einfachen Schritt: Ich öffne die App und verschaffe mir einen Überblick über Konto und aktuelle Transaktionen. Gerade bei Karten ist diese Reihenfolge hilfreich. Statt mich nur auf eine Erinnerung oder eine E-Mail zu verlassen, kann ich direkt nachsehen, ob ein Einkauf bereits auftaucht und wie die Buchung dargestellt wird.
Das klingt unspektakulär, ist aber im Alltag wichtiger, als es die kurze Store-Beschreibung vermuten lässt. Nach einem Restaurantbesuch kann ich später prüfen, ob der Betrag korrekt erscheint. Bei mehreren Einkäufen an einem Tag lässt sich leichter nachvollziehen, welche Zahlung zu welchem Händler gehört. Wer seine Karte auch für wiederkehrende Ausgaben verwendet, entwickelt schnell die Gewohnheit, die App nicht erst bei einem Problem zu öffnen, sondern als kurzen Kontrollpunkt nach größeren oder ungewöhnlichen Umsätzen zu verwenden.
Die Anwendung ist dabei besonders dann angenehm, wenn ich keine umfassende Auswertung brauche. Für die Frage „Ist diese Zahlung angekommen?“ oder „Welche Transaktion war das gerade?“ ist eine Karten-App deutlich direkter als eine allgemeine Banking-Anwendung. Eine klassische Bank-App bleibt für Girokonto, Überweisungen und mehrere Bankverbindungen meist unverzichtbar; Amex Deutschland konzentriert sich dagegen auf die Verwaltung der American-Express-Karte.
Ein realistischer Alltagseinsatz
Ein typisches Szenario sieht bei mir so aus: Ich bezahle unterwegs eine Reisebuchung oder einen größeren Einkauf und öffne später am selben Tag die App. Ich suche nicht nach einer komplizierten Finanzanalyse, sondern möchte den Betrag, den Händler und den Status der Transaktion einordnen. Wenn die Buchung sichtbar ist, kann ich sie gedanklich meinem Monatsbudget zuordnen. Falls etwas anders aussieht als erwartet, fällt mir die Abweichung früh auf, statt erst Wochen später beim Blick auf die Abrechnung.
Diese Gewohnheit ist besonders nützlich für Menschen, die ihre Kartenausgaben bewusst im Blick behalten wollen, ohne jede einzelne Zahlung in einer separaten Tabelle zu erfassen. Ich würde trotzdem nicht behaupten, dass die App ein Haushaltsbuch ersetzt. Für Kategorien, gemeinsame Budgets oder die Zusammenführung verschiedener Kreditkarten sind spezialisierte Finanz-Apps oder eine eigene Tabelle oft besser geeignet. Amex Deutschland ist stark bei der direkten Nähe zum eigenen Kartenkonto, nicht bei einer vollständigen Finanzzentrale.
Für wen die App im Alltag gut passt
Ich sehe den größten Nutzen für bestehende American-Express-Kunden, die häufig mobil bezahlen und nicht von einem Desktop abhängig sein möchten. Auch wer seine Transaktionen regelmäßig kontrolliert, profitiert von einem festen, kurzen Ablauf: App öffnen, Kontostand und neue Umsätze ansehen, auffällige Buchungen markieren oder zumindest bewusst prüfen und die Anwendung wieder schließen.
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Weniger passend ist sie für Personen, die keine American-Express-Karte besitzen oder ausschließlich die Funktionen ihrer Hausbank benötigen. Ebenso sollte man keine neutrale Vergleichsplattform für Kreditkarten erwarten. Die App verwaltet die Beziehung zu American Express; sie ist keine unabhängige Empfehlung, welche Karte oder welches Finanzprodukt am besten zum eigenen Leben passt.
Meine erste Einschätzung zur Bedienung
Die Oberfläche wirkt auf den Kernnutzen ausgerichtet: Konto, Zahlungen und Transaktionen sollen schnell erreichbar sein. Das ist die richtige Priorität für eine mobile Finanz-App. Bei Finanzanwendungen schätze ich kurze Wege mehr als dekorative Elemente, denn unterwegs möchte ich nicht lange suchen, wenn ich eine Buchung kontrollieren will.
Gleichzeitig hängt der tatsächliche Komfort stark davon ab, wie viele Karten, Konten oder Verwaltungsaufgaben ein Nutzer mitbringt. Wer nur gelegentlich eine einzelne Karte prüft, kommt wahrscheinlich schnell zurecht. Wer mehrere Kartenbereiche, Abrechnungen und unterschiedliche Zahlungsfragen parallel verwalten muss, sollte sich etwas Zeit nehmen, die App systematisch kennenzulernen, statt nur bei Bedarf einzelne Menüs anzutippen.
Welche Einstellungen und Gewohnheiten sich wirklich lohnen
Benachrichtigungen nicht einfach nebenbei behandeln
Ein erfahrener Umgang mit einer Finanz-App beginnt für mich nicht bei der Startseite, sondern bei den Einstellungen des Smartphones und der App. Benachrichtigungen sollten so eingerichtet sein, dass sie nützlich bleiben und nicht jede Aufmerksamkeit auffressen. Wenn Hinweise zu Zahlungen auf dem Sperrbildschirm zu viele Details zeigen, kann es sinnvoll sein, die Darstellung vertraulicher Inhalte in den Systemeinstellungen des Telefons zu prüfen.
Das ist kein spezieller Trick von American Express, sondern eine wichtige Sicherheitsroutine: Die App kann nur so diskret sein, wie es die Benachrichtigungseinstellungen des Geräts erlauben. Ich würde außerdem nicht automatisch jede Meldung wegwischen. Ein kurzer Blick auf Betrag und Händler kann helfen, eine unerwartete Transaktion früher zu erkennen. Wer dagegen ständig Benachrichtigungen ignoriert, verliert genau den Vorteil, den eine mobile Kontoverwaltung bieten kann.
Automatische Anmeldedaten und Komfort abwägen
Auf einem persönlichen, gesperrten Smartphone ist schneller Zugriff angenehm. Trotzdem sollte ich Komfort nicht mit gedankenlosem Dauerzugriff verwechseln. Ich empfehle, die Gerätesperre aktiv zu halten und das Telefon nicht ungeschützt weiterzugeben. Besonders auf gemeinsam genutzten Geräten oder in Haushalten, in denen andere Personen gelegentlich das Smartphone in die Hand nehmen, ist ein kurzer Sicherheitscheck wichtiger als die letzte gesparte Sekunde.
Wenn die App eine erneute Anmeldung verlangt, würde ich das nicht sofort als Fehler betrachten. Bei Finanzanwendungen kann ein zusätzlicher Anmeldeschritt zwar lästig sein, aber er erinnert daran, dass Kontodaten nicht wie eine gewöhnliche Shopping-App behandelt werden sollten. Mein Rat ist, die Zugangsdaten nicht in Notizen oder Screenshots zu speichern und bei einem Gerätewechsel bewusst zu prüfen, ob der Zugang weiterhin geschützt ist.
Die App regelmäßig, aber nicht zwanghaft verwenden
Die beste Routine ist aus meiner Sicht weder ständiges Nachsehen noch völliges Vergessen. Ich würde die App nach größeren Einkäufen, bei ungewöhnlichen Händlern und vor einer geplanten Rückzahlung öffnen. Zusätzlich lohnt sich ein kurzer regelmäßiger Check, damit sich kleine Unklarheiten nicht über mehrere Wochen sammeln.
Ein konkreter Vorteil dieser Methode: Ich kann Transaktionen noch mit der jeweiligen Situation verbinden. Wenn ich eine Buchung direkt nach einer Reise, einem Hotelaufenthalt oder einem Onlinekauf sehe, weiß ich eher, ob sie plausibel ist. Später wird diese Zuordnung schwieriger. Die App wird dadurch nicht zu einem automatischen Finanzberater, aber sie unterstützt eine bessere eigene Dokumentation.
Was ich bei Datenschutz und Geräten beachten würde
Bei einer Finanz-App gehört die Umgebung zur Nutzung dazu. Ich vermeide es, Kontodetails in öffentlichen Situationen unnötig lange geöffnet zu lassen, und achte darauf, dass Bildschirmaufnahmen oder geteilte Bilder keine sensiblen Informationen zeigen. Auch bei einem verlorenen Smartphone sollte der erste Gedanke nicht sein, ob die App noch installiert ist, sondern ob das Gerät gesperrt werden kann und ob die Zugangsdaten geschützt bleiben.
Diese Vorsicht ist besonders relevant, weil eine App für Zahlungen und Transaktionen naturgemäß Informationen an einem Ort bündelt. Der Komfort, schnell alles zu sehen, ist gleichzeitig der Grund, warum ein verlorenes oder ungeschütztes Gerät ernst genommen werden sollte. Für mich gehört deshalb ein gesichertes Betriebssystem genauso zur sinnvollen Nutzung wie die App selbst.
Schnellere Muster für wiederkehrende Aufgaben
Eine feste Reihenfolge spart mehr Zeit als hektisches Suchen
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass nicht ein einzelner Shortcut den größten Unterschied macht, sondern eine wiederholbare Reihenfolge. Bei jeder Kontrolle gehe ich zuerst zum Kontoüberblick, dann zu den aktuellen Transaktionen und erst danach in Details. So springe ich nicht zwischen Bereichen hin und her und erkenne schneller, ob ich nur eine allgemeine Information brauche oder eine bestimmte Buchung genauer untersuchen muss.
Diese Reihenfolge ist auch für neue Nutzer hilfreich. Wer direkt in einzelne Menüs einsteigt, verliert leicht das Gesamtbild. Der Überblick liefert den Kontext, die Transaktionsliste die konkrete Spur und die Detailansicht die Erklärung. Ich würde diese drei Ebenen bewusst trennen, besonders wenn eine Zahlung zunächst nur vorgemerkt oder noch nicht endgültig verbucht wirkt.
Transaktionen nicht nur als Zahlen lesen
Ein nicht offensichtlicher, aber nützlicher Ansatz ist, Buchungen als Erinnerungshilfe zu verwenden. Wenn ich eine Zahlung nicht sofort erkenne, frage ich mich nicht nur, ob der Betrag ungefähr stimmt. Ich prüfe auch, ob Händlername, Zeitpunkt und eigener Tagesablauf zusammenpassen. Gerade bei Onlinehändlern kann die Bezeichnung anders aussehen als der Name, den ich aus einem Shop oder einer App kenne.
Das verhindert vorschnelle Fehlalarme, ohne ungewöhnliche Buchungen zu verharmlosen. Eine unbekannte Transaktion sollte ich nicht einfach ignorieren, nur weil der Betrag klein ist. Umgekehrt muss eine ungewohnte Händlerbezeichnung nicht automatisch auf Missbrauch hindeuten. Die App liefert den Ausgangspunkt für diese Prüfung; die eigentliche Einordnung bleibt meine Aufgabe.
Die App in die persönliche Monatsroutine einbauen
Wer am Monatsende ohnehin seine Ausgaben prüft, kann Amex Deutschland als ersten Kontrollschritt verwenden. Ich würde die sichtbaren Transaktionen mit meinen eigenen Notizen, Rechnungen oder dem Haushaltsbudget abgleichen. Das ist besonders praktisch, wenn die Karte für berufliche und private Ausgaben verwendet wird und ich die Belege nicht erst lange zusammensuchen möchte.
Der Trade-off ist klar: Dieser Ablauf verlangt etwas Disziplin. Die App nimmt mir nicht automatisch jede persönliche Zuordnung ab. Dafür behalte ich die Kontrolle darüber, welche Ausgabe ich wie bewerte. Menschen, die eine vollautomatische Kategorisierung über mehrere Konten erwarten, sind mit einer umfassenderen Finanz-App wahrscheinlich besser bedient.
Wann eine andere App schneller ist
Für Überweisungen vom Girokonto, Daueraufträge oder den Blick auf mehrere Banken öffne ich weiterhin die jeweilige Banking-App. Amex Deutschland ist nicht deshalb schlecht, weil sie diese Aufgaben nicht in den Mittelpunkt stellt; sie verfolgt einfach einen anderen Zweck. Der Vorteil einer spezialisierten Karten-App ist die Nähe zu den eigenen American-Express-Transaktionen. Der Nachteil ist, dass ich für den vollständigen Finanzüberblick zwischen Anwendungen wechseln muss.
Auch für eine langfristige Vermögensplanung würde ich eine andere Lösung wählen. Wer Sparziele, Depots, Versicherungen und Kreditkarten gemeinsam auswerten möchte, braucht mehr als eine einzelne Kartenverwaltung. Die Stärke von Amex Deutschland liegt im schnellen Zugriff auf das American-Express-Konto, nicht in einer universellen Finanzplattform.
Grenzen, Version und Erwartungen an die App
Die App ist kein Ersatz für verantwortungsvolle Kontrolle
Eine übersichtliche Transaktionsansicht kann die eigene Aufmerksamkeit nicht vollständig ersetzen. Ich sollte weiterhin Rechnungen, Belege und ungewöhnliche Belastungen ernst nehmen. Wer nur auf eine Push-Mitteilung wartet und danach nie wieder in die Buchung schaut, nutzt die Möglichkeiten der App zu oberflächlich.
Ebenso wichtig ist die Unterscheidung zwischen einer sichtbaren Transaktion und einer endgültigen finanziellen Einordnung. Je nach Zahlungsablauf können Buchungen zunächst anders erscheinen, als ich sie später in meiner Abrechnung erwarte. Bei Fragen zu einer konkreten Belastung würde ich deshalb die Detailinformationen prüfen und bei Bedarf den offiziellen Kundenservice von American Express nutzen, anstatt aus einer einzelnen Ansicht voreilige Schlüsse zu ziehen.
Aktuelle technische Einordnung
Die App ist seit dem 18. August 2015 verfügbar und wird weiterhin gepflegt. Die derzeitige Version trägt die Bezeichnung 7.32.1. Für mich ist das ein gutes Zeichen dafür, dass die Anwendung nicht nur als einmalige Ergänzung gedacht ist, sondern dauerhaft zum mobilen Zugang von American Express gehört. Bei einer Finanz-App achte ich trotzdem darauf, Updates zeitnah zu installieren, weil Aktualisierungen nicht nur neue Funktionen, sondern auch wichtige Korrekturen enthalten können.
Mit über 500.000 Installationen und einer Altersfreigabe von USK ab 0 Jahren ist die Anwendung breit zugänglich. Die Altersfreigabe sagt dabei wenig darüber aus, ob sie für jede finanzielle Situation geeignet ist. Entscheidend bleibt, ob ich tatsächlich eine American-Express-Karte verwalte und ob ich einen direkten mobilen Zugang zu deren Zahlungen und Transaktionen brauche.
Was die gute Bewertung nicht automatisch bedeutet
Die rund 8.100 veröffentlichten Rezensionen und die hohe Durchschnittsbewertung zeigen, dass viele Nutzer mit der App zufrieden sind. Ich würde daraus aber nicht ableiten, dass jeder einzelne Vorgang auf jedem Gerät gleich reibungslos läuft. Finanz-Apps hängen von Anmeldung, Gerätesicherheit, Internetverbindung und dem jeweiligen Konto ab. Ein gutes allgemeines Urteil ersetzt deshalb nicht den eigenen Test im persönlichen Alltag.
Der kostenlose Zugang ist ein weiterer Pluspunkt, sollte aber nicht mit kostenlosen Finanzprodukten gleichgesetzt werden. Die App selbst kostet nichts; die Bedingungen der verwendeten American-Express-Karte sind davon getrennt zu betrachten. Wer nur wegen einer kostenlosen App nach einer Kreditkarte sucht, sollte zuerst das passende Kartenangebot und die eigenen Zahlungsgewohnheiten prüfen.
Für wen ich sie nicht empfehlen würde
Ich würde die App nicht als erste Wahl empfehlen, wenn jemand ausschließlich ein gemeinsames Haushaltsbudget verwalten, mehrere Banken zusammenführen oder Ausgaben automatisch kategorisieren möchte. Dafür ist eine unabhängige Finanz-App wahrscheinlich geeigneter. Auch wer nur sehr selten auf seine Karte zugreift und bereits mit dem Webzugang zufrieden ist, braucht die mobile Anwendung nicht zwingend.
Für bestehende American-Express-Kunden ist die Entscheidung dagegen einfacher. Wenn ich unterwegs Zahlungen kontrollieren, Transaktionen nachvollziehen und mein Konto ohne Umweg erreichen möchte, erfüllt die App genau diesen Zweck. Ihre Begrenzung auf das American-Express-Umfeld ist dann weniger ein Problem als eine klare Spezialisierung.
Mein Urteil nach der praktischen Nutzung
Amex Deutschland ist für mich eine fokussierte Finanz-App, die ihren Wert vor allem durch kurze, wiederholbare Abläufe zeigt. Ich öffne sie, um mein American-Express-Konto zu prüfen, Zahlungen nachzuvollziehen und Transaktionen im Alltag im Blick zu behalten. Wer diese Aufgaben regelmäßig erledigt, kann mit einer festen Reihenfolge, sinnvoll gesetzten Benachrichtigungen und einem monatlichen Abgleich deutlich mehr aus der Anwendung herausholen als durch gelegentliches, planloses Öffnen.
Besonders überzeugend finde ich die Kombination aus direktem Kontozugriff und einer klaren Ausrichtung auf Kartenumsätze. Die App versucht nicht, mein gesamtes Finanzleben zu ersetzen. Genau deshalb ist sie als Ergänzung zu einer normalen Banking-App sinnvoll. Ich weiß, welche Anwendung ich für das Girokonto brauche und welche für meine American-Express-Transaktionen. Diese Trennung ist nicht immer maximal bequem, aber sie bleibt verständlich.
Meine Einschränkung betrifft weniger die tägliche Bedienung als die Erwartungshaltung. Wer eine umfassende Finanzanalyse, ein Haushaltsbuch oder eine Verwaltung verschiedener Banken sucht, wird hier wahrscheinlich an Grenzen stoßen. Auch die App kann mir nicht die persönliche Prüfung ungewöhnlicher Buchungen abnehmen. Sie macht diese Kontrolle jedoch schneller und zugänglicher.
Unterm Strich empfehle ich die kostenlose Anwendung American-Express-Kunden, die ihre Karte mobil und regelmäßig verwalten möchten. Für diesen konkreten Zweck ist sie eine praktische Begleiterin mit einer sehr guten Nutzerresonanz. Wer sie mit geschützten Geräteeinstellungen, einem festen Kontrollrhythmus und realistischen Erwartungen nutzt, bekommt einen unkomplizierten Zugang zu Zahlungen und Transaktionen, ohne die App mit Aufgaben zu überladen, für die sie nicht gedacht ist.
Vorteile
- Übersichtliche Verwaltung von Karten
- Umsätzen und Abrechnungen in einer App.
- Push-Benachrichtigungen informieren schnell über neue Kartenumsätze.
- Membership-Rewards-Punkte lassen sich direkt in der App einsehen.
- Karten können bei Verlust vorübergehend gesperrt und wieder entsperrt werden.
- Kontakt zum Amex-Kundenservice ist direkt aus der App möglich.
Nachteile
- Einige Funktionen sind nur für bestimmte Amex-Karten und Tarife verfügbar.
- Die App setzt ein bestehendes American-Express-Konto voraus.
- Nicht alle Händler akzeptieren American Express als Zahlungsmittel.
- Bestimmte Aktionen und Angebote können regional oder zeitlich begrenzt sein.
- Für die Nutzung wird eine stabile Internetverbindung benötigt.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Amex Deutschland und welche Leistungen bietet die App?
Amex Deutschland ist die mobile Anwendung von American Express für Karteninhaber in Deutschland. Nach der Anmeldung lassen sich unter anderem Umsätze prüfen, Kartenabrechnungen einsehen, Zahlungen kontrollieren, Punkte oder Membership Rewards verwalten und bestimmte Kartenfunktionen nutzen. Je nach Karte können zusätzliche Angebote, Reiseleistungen, Sicherheitsoptionen und Benachrichtigungen verfügbar sein. Der genaue Funktionsumfang hängt vom persönlichen Vertrag und Kartentyp ab.
Wer kann die Amex-Deutschland-App verwenden und wie funktioniert die Anmeldung?
Die App richtet sich grundsätzlich an Kundinnen und Kunden von American Express Deutschland mit einer unterstützten Amex-Karte oder einem entsprechenden Konto. Für die Anmeldung werden normalerweise die vorhandenen Zugangsdaten benötigt; möglicherweise ist außerdem eine zusätzliche Sicherheitsprüfung erforderlich. Neue Nutzer müssen zunächst ein Online-Konto einrichten. Wer noch keine Amex-Karte besitzt, kann sich zwar über Produkte informieren, aber nicht alle App-Funktionen vollständig verwenden.
Ist die Nutzung der Amex-App sicher und welche Schutzmaßnahmen gibt es?
Die Anwendung ist für die Verwaltung sensibler Finanzdaten ausgelegt und verwendet verschiedene Sicherheitsmechanismen, beispielsweise eine geschützte Anmeldung, Geräteprüfung und je nach Smartphone biometrische Entsperrung. Zusätzlich können Kartenumsätze kontrolliert und Benachrichtigungen bei Transaktionen aktiviert werden. Trotzdem sollten Nutzer die App ausschließlich aus dem offiziellen App Store oder Google Play beziehen, keine Zugangsdaten weitergeben und bei verdächtigen Aktivitäten sofort American Express kontaktieren.
Kann ich mit Amex Deutschland Umsätze, Abrechnungen und Membership-Rewards-Punkte verwalten?
Ja, die App ist besonders praktisch, wenn man Kartenumsätze und Abrechnungen unterwegs überprüfen möchte. Nutzer können je nach Kartenmodell aktuelle Transaktionen ansehen, Abrechnungsinformationen aufrufen und den verfügbaren Zahlungsstatus kontrollieren. Bei teilnehmenden Karten lassen sich außerdem Membership-Rewards-Punkte einsehen. Die Darstellung und einzelne Optionen können sich unterscheiden, da nicht jede American-Express-Karte dieselben Prämien, Zahlungsfunktionen oder Verwaltungsbereiche unterstützt.
Entstehen durch die Nutzung der Amex-Deutschland-App zusätzliche Kosten?
Das Herunterladen und die normale Nutzung der Amex-App verursachen in der Regel keine separate App-Gebühr. Allerdings gelten weiterhin die Bedingungen der jeweiligen American-Express-Karte, einschließlich möglicher Jahresgebühren, Zinsen, Fremdwährungsentgelte oder Kosten für bestimmte Leistungen. Für die mobile Datennutzung können außerdem Gebühren des eigenen Mobilfunkanbieters entstehen. Vor einer Nutzung im Ausland oder bei kostenpflichtigen Kartenservices sollten die Vertragsbedingungen geprüft werden.
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