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ADAC Fahr + Spar

Bewertung
4,3
Downloads
100.000+
Alter
USK ab 0 Jahren
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Zusätzliche Informationen

App-Name
ADAC Fahr + Spar
Kategorie
Finanzen
Paketname
de.adac.fahrspar
Entwickler
Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V. (ADAC)
Bewertung
4,3
Version
5.4.0
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Appcrazy Analyse von Appcrazy

Wer eine Autoversicherung beim ADAC hat und sein eigenes Fahrverhalten besser einordnen möchte, landet schnell bei ADAC Fahr + Spar. Ich habe die App als praktischen Begleiter rund um Autofahrten betrachtet: nicht als allgemeine Finanz-App, nicht als vollwertiges Fahrtenbuch und auch nicht als Ersatz für die Vertragsverwaltung, sondern als Telematik-Baustein für Autofahrer mit ADAC Autoversicherung. Genau diese Einordnung ist entscheidend, denn außerhalb dieses Versicherungsrahmens verliert die Anwendung ihren eigentlichen Sinn.

Mein erster Eindruck ist deshalb zweigeteilt. Die App wirkt interessant, wenn ich meine Autoversicherung mit einer digitalen Auswertung des Fahrens verbinden möchte. Gleichzeitig ist sie keine Lösung für jeden, der einfach nur Strecken speichern, Spritkosten teilen oder eine unabhängige Fahranalyse nutzen will. Der Nutzen entsteht erst aus dem Zusammenspiel von Fahrt, Bewertung und Versicherungsverhältnis. Wer diesen Ablauf versteht, kann besser einschätzen, ob sich die Installation im Alltag lohnt.

Vom Versicherungsvertrag zur ersten Fahrt

Die Ausgangslage ist klar: Ich fahre ein Auto, bin über den ADAC versichert und möchte nachvollziehen, wie mein Fahrverhalten im Zusammenhang mit dem Versicherungsangebot berücksichtigt wird. Die Anwendung stammt vom Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V. (ADAC) und gehört im weiteren Sinn in den Bereich Finanzen, obwohl sich ihre Oberfläche und Nutzung stark um Autofahrten drehen. Diese Mischung kann zunächst etwas ungewohnt sein. Ich öffne keine klassische Banking-App, sondern eine App, die finanzielle beziehungsweise versicherungsbezogene Fragen über das tatsächliche Fahren begleitet.

Vor der Nutzung sollte ich daher nicht nur auf den kostenlosen Download schauen. Wichtiger ist, ob mein konkreter Versicherungsvertrag die passende Grundlage bildet. Der Store fasst den Zweck als Telematik-Baustein für Autofahrer mit ADAC Autoversicherung zusammen. Das ist keine nebensächliche Einschränkung, sondern der Kern des Produkts. Wer bei einem anderen Versicherer ist oder lediglich eine neutrale Fahranalyse sucht, sollte eher nach einer unabhängigen Fahrtenbuch- oder Telematik-App suchen.

Die Anwendung ist kostenlos erhältlich und für alle Altersgruppen ab USK 0 freigegeben. Das sagt allerdings wenig darüber aus, ob sie für jede Person sinnvoll ist. Ein junger Nutzer kann die App technisch verwenden, aber die praktische Relevanz hängt am Versicherungsverhältnis und am Fahrzeugalltag. Für Familien mit mehreren Fahrern ist außerdem wichtig, vor der Einrichtung zu überlegen, wer das Smartphone bei welchen Fahrten verwendet. Eine unklare Zuordnung kann die spätere Auswertung weniger hilfreich machen.

Beim Einstieg würde ich mir bewusst Zeit nehmen, die Verbindung zwischen App, Versicherung und Fahrzeug sauber einzurichten. Gerade bei Telematik-Anwendungen ist ein schneller Klick durch die Anmeldung keine gute Strategie. Wenn Vertragsdaten, Fahrerprofil und verwendetes Smartphone nicht zusammenpassen, kann später schwer zu erkennen sein, ob eine fehlende Fahrt technisch, organisatorisch oder durch das eigene Verhalten entstanden ist. Diese Vorbereitung ist ein unsichtbarer, aber wichtiger Teil des gesamten Ablaufs.

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Was ich vor dem Start klären würde

Ich würde die App nicht unmittelbar vor einer längeren Fahrt installieren. Besser ist ein ruhiger Zeitpunkt zu Hause, an dem ich die Vertragszuordnung prüfen und die App-Grundeinstellungen in Ruhe durchgehen kann. Danach empfiehlt sich eine kurze Alltagsfahrt, bei der ich am Ende kontrolliere, ob der Vorgang nachvollziehbar angekommen ist. So entdecke ich mögliche Reibung früh und nicht erst nach mehreren Tagen, wenn die Erinnerung an einzelne Fahrten bereits verblasst.

Ein weiterer praktischer Punkt ist die Bedienung während der Fahrt. Die App sollte nicht während des Fahrens geöffnet, kontrolliert oder manuell bedient werden. Ich würde das Smartphone vor dem Losfahren befestigen und die nötigen Schritte abschließen. Das klingt selbstverständlich, ist bei jeder Fahranalyse aber besonders wichtig: Der Versuch, eine Aufzeichnung zu korrigieren oder eine Anzeige zu prüfen, kann gefährlicher sein als eine unvollständige Auswertung.

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Die aktuelle Version ist 5.4.0. Für die technische Nutzung wird mindestens iOS oder Android in Version 11 benötigt. Wer ein älteres Gerät verwendet, sollte deshalb vor der Einrichtung prüfen, ob das Betriebssystem die App unterstützt. Ein modernes Smartphone allein garantiert außerdem noch keinen reibungslosen Ablauf. Akku, Geräteeinstellungen und eine stabile Verbindung können im Alltag ebenso entscheidend sein wie die App selbst.

Der Ablauf nach dem Losfahren

Im eigentlichen Workflow beginnt alles mit der Fahrt. Ich starte nicht mit einer manuellen Eingabe wie bei einem klassischen Fahrtenbuch, sondern erwarte, dass die Anwendung den Telematik-Prozess im Hintergrund begleitet. Genau hier liegt einer der größten Unterschiede zu vielen herkömmlichen Finanz-Apps: Der relevante Inhalt entsteht nicht durch das Ausfüllen eines Formulars, sondern durch die Verbindung zwischen realem Fahrverhalten und digitaler Auswertung.

Für mich ist diese Automatisierung grundsätzlich angenehm. Ich muss nicht nach jeder Strecke Kilometerstand, Ziel und Zweck eintippen. Das spart Zeit und macht die Nutzung realistischer für regelmäßige Pendelstrecken oder kurze Erledigungen. Gleichzeitig bedeutet weniger manuelle Eingabe auch weniger Kontrolle darüber, wie eine einzelne Fahrt später eingeordnet wird. Wenn eine Fahrt nicht korrekt erfasst oder einem falschen Fahrer zugeordnet wird, kann ich sie nicht einfach wie eine Tabellenzeile nachbearbeiten.

Ein sinnvoller Alltagstest besteht darin, die App nicht nur auf einer idealen freien Strecke zu verwenden. Ich würde sie auch bei einer typischen Kombination aus Stadtverkehr, Parkplatzsuche und kurzer Landstraße beobachten. Gerade dort zeigt sich, ob der Ablauf zu meinem normalen Leben passt. Eine App, die nur unter perfekten Bedingungen bequem ist, hilft mir im Versicherungsalltag weniger als eine Lösung, die auch mit den kleinen Unterbrechungen einer gewöhnlichen Fahrt zurechtkommt.

Nach der Fahrt kommt der zweite Abschnitt: die Auswertung. Ich möchte nicht nur wissen, dass eine Strecke stattgefunden hat, sondern verstehen, welches Ergebnis daraus entsteht und wie ich es einordnen soll. Für mich ist der wichtigste Nutzen daher nicht das bloße Sammeln von Fahrten, sondern die Rückmeldung, die daraus für mein eigenes Verhalten und den Versicherungszusammenhang entsteht.

Die Übergaben zwischen App, Fahrer und Versicherung

Der interessante Teil von Fahr + Spar liegt in den Übergaben. Zuerst liefert mein Alltag die Rohsituation: Ich fahre, die App begleitet diesen Vorgang und daraus entsteht eine digitale Einschätzung. Danach muss ich als Nutzer das Ergebnis lesen und mit der Realität vergleichen. Erst anschließend ergibt sich die Verbindung zum Versicherungsprodukt. Diese Kette ist länger als bei einer einfachen Notiz-App, weshalb ein Fehler oder Missverständnis an einer Stelle den gesamten Eindruck beeinflussen kann.

Ich würde Ergebnisse deshalb nicht isoliert betrachten. Eine einzelne Fahrt mit dichtem Stadtverkehr sagt wenig über meine Gewohnheiten insgesamt aus. Umgekehrt kann eine sehr ruhige Strecke ein zu positives Bild erzeugen, wenn ich sie als repräsentativ für jede Fahrt nehme. Die App kann mir eine Orientierung geben, aber sie ersetzt nicht mein eigenes Urteil. Besonders nützlich wird sie, wenn ich wiederkehrende Muster erkenne und nicht jede einzelne Bewertung emotional überbewerte.

Ein konkretes Beispiel: Ich fahre morgens zur Arbeit, erledige mittags einen kurzen Einkauf und fahre abends zurück. Bei der Hinfahrt ist die Straße frei, auf dem Rückweg gerate ich in stockenden Verkehr. Wenn ich nur den Endwert betrachte, fehlt mir der Kontext. Ich weiß dann zwar, dass die App die Fahrten verarbeitet hat, aber nicht automatisch, warum sich die Ergebnisse unterscheiden. Für eine gute Nutzung gehört deshalb dazu, die eigenen Fahrbedingungen mitzudenken und die Auswertung als Hinweis statt als vollständige Erklärung zu lesen.

Die Übergabe an die Versicherung ist für mich der Punkt, an dem die App sich von unabhängigen Fahr-Apps abhebt. Eine separate Anwendung kann Fahrten aufzeichnen oder Statistiken anzeigen, bleibt aber meist von meinem Versicherungsvertrag getrennt. Fahr + Spar ist gerade dafür gedacht, diese beiden Bereiche zusammenzuführen. Der Vorteil ist die Nähe zum bestehenden Versicherungsprodukt; der Nachteil ist die geringere Freiheit. Ich kann die App nicht sinnvoll aus ihrem Vertragskontext herauslösen.

Was im Alltag tatsächlich hilfreich ist

Der größte praktische Vorteil ist die niedrige Hürde nach der Einrichtung. Wenn die App ihre Aufgabe zuverlässig im Hintergrund erfüllt, muss ich nicht jede Fahrt dokumentieren. Für Menschen, die regelmäßig fahren und trotzdem einen Überblick über ihr Verhalten bekommen möchten, ist das deutlich bequemer als ein manuelles Fahrtenbuch. Es eignet sich besonders für Nutzer, die ihre Versicherungsentscheidung nicht nur nach dem Preis betrachten, sondern auch bereit sind, ihr Fahrverhalten in den Prozess einzubeziehen.

Ein weniger offensichtlicher Nutzen ist die Möglichkeit, das eigene Gefühl mit einer systematischen Rückmeldung zu vergleichen. Viele Fahrer halten sich für vorsichtig, weil sie selten bewusst riskant fahren. Im hektischen Berufsverkehr können sich trotzdem Gewohnheiten einschleichen, etwa abruptes Beschleunigen, spätes Bremsen oder unruhiges Fahren. Eine Telematik-App kann dabei helfen, solche Muster überhaupt als Thema wahrzunehmen. Der Wert liegt dann nicht nur in einer möglichen Versicherungswirkung, sondern auch in der Selbstbeobachtung.

Ich würde die Anwendung außerdem als Gesprächsgrundlage innerhalb eines Haushalts sehen. Wenn mehrere Personen dasselbe Fahrzeug nutzen, kann die Frage entstehen, wie die Fahrten bewertet und zugeordnet werden. Statt nur über das subjektive Gefühl zu diskutieren, gibt es einen digitalen Bezugspunkt. Das löst nicht automatisch jedes Zuordnungsproblem, macht aber sichtbar, dass die Nutzung eines gemeinsamen Autos organisatorische Konsequenzen hat.

Ein weiterer konkreter Tipp: Ich würde nicht versuchen, jede Fahrt durch besonders vorsichtiges oder künstliches Verhalten zu optimieren. Das kann im Alltag sogar zu einer unnatürlichen Fahrweise führen. Besser ist es, defensiv, vorausschauend und regelkonform zu fahren, ohne ständig auf eine mögliche Bewertung zu starren. Die App sollte mein Verhalten unterstützen, nicht meine Aufmerksamkeit vom Verkehr ablenken.

Wo die üblichen Alternativen besser passen

Im Vergleich zu einem klassischen Fahrtenbuch ist Fahr + Spar bequemer, wenn es um die Verbindung mit der ADAC Autoversicherung geht. Ein manuelles Fahrtenbuch bietet mir dafür oft mehr Kontrolle über Zweck, Strecke und persönliche Notizen. Wenn ich berufliche Fahrten exakt dokumentieren muss, kann eine spezialisierte Fahrtenbuch-App die passendere Wahl sein, weil sie auf diese Dokumentation und nicht auf den Telematik-Zusammenhang ausgerichtet ist.

Gegenüber einer allgemeinen Navigations-App liegt der Schwerpunkt ebenfalls anders. Navigation hilft mir, von A nach B zu kommen; Fahr + Spar begleitet den Versicherungs- und Auswertungsaspekt. Ich würde daher nicht erwarten, dass diese Anwendung meine bevorzugte Karten-App ersetzt. Wer vor allem Stauinformationen, Routenplanung oder Parkplatzsuche braucht, ist mit einer Navigationslösung besser bedient.

Auch reine Fahranalyse-Apps können für manche Nutzer geeigneter sein. Sie sind oft interessanter, wenn ich unabhängig vom Versicherer technische Details, Fahrzeugdaten oder persönliche Statistiken sammeln möchte. Fahr + Spar punktet dagegen dort, wo ich bereits beim ADAC versichert bin und den Telematik-Baustein ohne zusätzliche, vom Vertrag getrennte Lösung nutzen möchte. Der Trade-off ist eindeutig: mehr Versicherungsnähe, weniger universelle Einsetzbarkeit.

Für jemanden, der seine Privatsphäre möglichst wenig mit digitalen Fahrdaten verbinden möchte, ist die Entscheidung schwieriger. Die App ist gerade deshalb nützlich, weil sie Fahrten in einen Versicherungsprozess einbezieht. Wer diese Verbindung grundsätzlich nicht möchte, wird sich vermutlich mit einer unabhängigen, rein lokalen Notiz oder einem klassischen Fahrtenbuch wohler fühlen. Das ist kein technischer Fehler, sondern eine Frage des gewünschten Modells.

Typische Reibungspunkte im Workflow

Der Ablauf kann an mehreren Stellen ins Stocken geraten. Die erste mögliche Hürde ist die Einrichtung: Wenn ich nicht genau weiß, welcher Vertrag, welches Fahrzeug oder welcher Fahrer zur Nutzung gehört, ist die spätere Auswertung schwer verständlich. Die zweite liegt im Smartphone selbst. Ein leerer Akku, ein nicht vorbereitetes Gerät oder ein älteres Betriebssystem kann den digitalen Teil des Prozesses unterbrechen, obwohl die Fahrt natürlich stattfindet.

Die dritte Hürde ist die Erwartungshaltung. Ich darf nicht davon ausgehen, dass jede Fahrt eine ausführliche persönliche Erklärung liefert. Telematik ist eine standardisierte Betrachtung des Fahrens, während ich den jeweiligen Kontext kenne. Baustellen, Umleitungen, plötzliches Bremsen wegen anderer Verkehrsteilnehmer oder ein ungewohntes Fahrzeug können das Erlebnis beeinflussen. Deshalb würde ich die Ergebnisse über mehrere alltägliche Fahrten hinweg betrachten und nicht aus einem einzelnen Vorgang weitreichende Schlüsse ziehen.

Auch die Übergabe zwischen mehreren Fahrern kann problematisch sein. Wenn ein Familienmitglied das Auto nutzt, sollte vorher klar sein, wie die App damit umgehen soll und ob die betreffende Fahrt dem richtigen Nutzer zugeordnet wird. Gerade bei einem gemeinsam verwendeten Smartphone oder Fahrzeug kann sonst ein Ergebnis entstehen, das ich fälschlich mir selbst zuschreibe. Diese organisatorische Frage ist leicht zu übersehen und gehört für mich zu den wichtigsten Punkten vor der regelmäßigen Nutzung.

Eine weitere Grenze ist die Abhängigkeit vom Versicherungsrahmen. Die App ist nicht als frei verwendbares Werkzeug gedacht, das ich beliebig mit jeder Autoversicherung einsetzen kann. Das macht sie für ADAC-Kunden zielgerichtet, aber für andere Autofahrer uninteressant. Wer den Versicherer wechseln möchte, sollte daher nicht automatisch davon ausgehen, dass die bisherige App-Nutzung in gleicher Form weitergeführt werden kann.

Für wen sich die Installation lohnt

Ich würde Fahr + Spar vor allem ADAC-Versicherten empfehlen, die regelmäßig fahren, digitale Rückmeldungen akzeptieren und den Zusammenhang zwischen Fahrweise und Versicherung aktiv nutzen möchten. Besonders passend ist die App für Menschen, die kein manuelles Fahrtenbuch führen wollen, aber trotzdem mehr als eine reine Vertragsverwaltung erwarten. Auch wer sein eigenes Fahrverhalten bewusster beobachten möchte, kann einen praktischen Nutzen daraus ziehen.

Weniger geeignet ist sie für Nutzer, die eine völlig unabhängige Autofahr-App suchen. Wenn mein Hauptziel Routenplanung, Tankkostenverwaltung, Kilometerabrechnung oder eine detaillierte Fahrzeugdiagnose ist, würde ich andere Werkzeuge wählen. Ebenso würde ich sie nicht installieren, wenn ich zwar beim ADAC versichert bin, aber keinerlei Interesse daran habe, Fahrdaten in einen Versicherungszusammenhang zu stellen. Kostenlos bedeutet hier nicht automatisch, dass die App für jeden die richtige Entscheidung ist.

Die öffentliche Resonanz fällt insgesamt positiv aus: Die Anwendung kommt auf einen Durchschnitt von 4,3 bei rund 15.000 Bewertungen und ungefähr 3.100 Rezensionen. Außerdem wurde sie bereits über 100.000-mal installiert. Diese Größenordnung zeigt, dass das Konzept auf Interesse stößt, ersetzt aber nicht die persönliche Prüfung des eigenen Versicherungsvertrags und der eigenen Erwartungen. Eine gute Durchschnittsbewertung kann nicht entscheiden, ob die Telematik-Idee zu meinem Alltag passt.

Mein Ergebnis nach der gedanklichen Alltagserprobung

Am Ende sehe ich Fahr + Spar als fokussierte Verbindung zwischen Autofahren und ADAC Autoversicherung. Die App ist dann stark, wenn ich genau diese Verbindung möchte: Fahrt im Alltag, digitale Begleitung, anschließende Einordnung und ein Bezug zum Versicherungsprodukt. Sie versucht nicht, jede Funktion rund ums Auto abzudecken, und das ist gleichzeitig ihre Stärke und ihre Grenze.

Mein wichtigster Rat ist, den gesamten Weg zu betrachten statt nur die Installation. Vorher muss die Vertrags- und Fahrerzuordnung stimmen. Während der Fahrt sollte das Smartphone einfach sicher vorbereitet sein und nicht zur Ablenkung werden. Danach sollte ich die Ergebnisse mit dem tatsächlichen Verkehrskontext vergleichen. Erst aus dieser Kette entsteht ein brauchbarer persönlicher Nutzen. Die App ist am wertvollsten, wenn sie mein Fahrverhalten sichtbar macht, ohne meine Aufmerksamkeit vom Verkehr zu nehmen.

Ich würde sie einem Freund empfehlen, der ADAC-Kunde ist, regelmäßig fährt und eine unkomplizierte Telematik-Lösung direkt im Versicherungsumfeld sucht. Ich würde sie nicht als allgemeine Finanz-App oder als vollständige Fahrtenbuchlösung verkaufen. Wer diese Grenzen akzeptiert, bekommt ein kostenloses Werkzeug mit einem klaren Zweck. Wer dagegen maximale Unabhängigkeit, manuelle Kontrolle oder umfangreiche Autofunktionen erwartet, findet bei spezialisierten Alternativen wahrscheinlich die passendere Lösung.

Insgesamt hinterlässt die von Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V. (ADAC) entwickelte App bei mir einen sinnvollen, aber bewusst begrenzten Eindruck. Sie ist kein Produkt, das ich jedem Autofahrer pauschal ans Herz legen würde. Für die richtige Zielgruppe kann sie jedoch den Schritt von einem abstrakten Versicherungsvertrag zu einer greifbaren Auseinandersetzung mit dem eigenen Fahralltag erleichtern. Genau darin liegt ihr praktischer Wert.

Vorteile

  • Übersichtliche Darstellung von Tankstellenpreisen und Mautinformationen
  • Hilfreiche Verkehrsinfos für Fahrten in Deutschland und Europa
  • Routenplanung berücksichtigt wichtige Verkehrseinschränkungen
  • Seriöse Datenquelle durch den ADAC als etablierten Anbieter
  • Praktische Unterstützung bei der Planung längerer Autofahrten

Nachteile

  • Einige Funktionen sind hauptsächlich für ADAC-Mitglieder interessant
  • Aktuelle Verkehrsdaten können je nach Region verzögert erscheinen
  • Für die Nutzung unterwegs wird eine stabile Internetverbindung benötigt
  • Die App ist für reine Kurzstreckenfahrten möglicherweise überladen
  • Preisvergleiche können je nach Standort und Zeitpunkt schwanken

Häufig gestellte Fragen

Was ist ADAC Fahr + Spar und für wen eignet sich die App?

ADAC Fahr + Spar ist eine App für Autofahrer, die ihr Fahrverhalten analysieren und durch eine vorausschauende, möglichst sichere Fahrweise Vorteile erhalten möchten. Nach der Installation begleitet sie Fahrten über das Smartphone und wertet bestimmte Fahrdaten aus. Besonders interessant ist sie für ADAC-Mitglieder, die bewusster fahren und gleichzeitig mögliche Prämien oder Vergünstigungen nutzen möchten.

Wie funktioniert die Aufzeichnung einer Fahrt mit ADAC Fahr + Spar?

Die App nutzt je nach Gerät und Einstellungen Sensoren wie GPS, Beschleunigungssensor und Bewegungserkennung, um eine Fahrt zu erfassen. In der Regel muss die Aufzeichnung vor dem Losfahren aktiviert oder automatisch gestartet werden. Während der Fahrt sollte das Smartphone sicher befestigt bleiben. Nach der Ankunft werden die gesammelten Daten verarbeitet und in einer Übersicht dargestellt.

Welche Daten sammelt ADAC Fahr + Spar und wie steht es um den Datenschutz?

Für die Fahranalyse können unter anderem Standortdaten, Bewegungsmuster, Fahrtdauer, Streckenverlauf und Informationen zu Beschleunigungs- oder Bremsvorgängen verarbeitet werden. Vor der Nutzung sollten Sie deshalb die Berechtigungen, Datenschutzerklärung und Teilnahmebedingungen aufmerksam lesen. Je nach App-Version können Einstellungen zur Datennutzung vorhanden sein. Eine korrekte Zustimmung ist wichtig, damit die Funktionen ordnungsgemäß arbeiten.

Kann ich mit ADAC Fahr + Spar tatsächlich Geld sparen oder Prämien erhalten?

Die App kann je nach Teilnahmebedingungen Vorteile für eine sichere und bewusste Fahrweise anbieten. Ob und in welcher Höhe eine Prämie, ein Rabatt oder eine andere Vergünstigung möglich ist, hängt jedoch von den aktuellen Regeln, dem persönlichen ADAC-Status und der ausgewerteten Fahrleistung ab. Vor dem Start sollten Nutzer die konkreten Voraussetzungen und Ausschlüsse in der App prüfen.

Was sollte ich vor dem Download und der ersten Fahrt beachten?

Vor der Installation sollten Sie prüfen, ob Ihr Android- oder iOS-Gerät unterstützt wird und ob ausreichend Speicher sowie aktivierte Standortdienste vorhanden sind. Für eine zuverlässige Aufzeichnung sind außerdem passende Berechtigungen, eine stabile Akkuversorgung und eine sichere Smartphone-Halterung im Fahrzeug sinnvoll. Wichtig ist auch, die App nicht während der Fahrt zu bedienen und alle Hinweise zur sicheren Nutzung zu beachten.

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